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Die Floorball Riders senden ein Zeichen

Punkte gabs zwar keine, dafür tankten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti Moral. Sie hielten die NLA-Partie gegen Spitzenteam Emmental bis zum Schluss offen.

Riders-Stürmerin Michelle Schär (links) traf gegen Emmental Zollbrück doppelt.

(Archiv) Foto: David Kündig

Die Floorball Riders senden ein Zeichen

Knappe 3:5-Niederlage

Kämpferisch stark und defensiv verbessert: Das Oberländer NLA-Frauenteam der Riders holt sich für die entscheidenden Spiele im neuen Jahr ein gutes Gefühl.

Die Floorball Riders haben vor der Weihnachtspause ein Lebenszeichen gesendet. Die auf dem vorletzten Platz liegenden Oberländer NLA-Frauen unterlagen dem Spitzenteam Emmental Zollbrück auswärts zwar 3:5, sie zeigten aber einen ihrer besten Auftritte der Saison und vermochten die Partie bis zum Schluss spannend zu halten.

Punkte gab es dafür allerdings keine. Und die Riders mussten einen weiteren Wermutstropfen schlucken. Schon nach zehn Minuten fiel die erst Ende November verpflichtete Tschechin Vendula Stolpova aus. Noch ist offen, wie gravierend die Verletzung jener Spielerin ist, in die die Riders-Verantwortlichen grosse Hoffnungen setzen.

Die spielstarken Emmentalerinnen waren den Riders überlegen. Das schon. Die Gäste zeigten kämpferisch jedoch eine starke Leistung. Sie wussten sich gegenüber den Partien zuvor auch defensiv zu steigern und brachen nicht ein, wie es ihnen zuvor mehrfach passiert war.

Schon in der Startphase gerieten die Riders in Rückstand. Sie blieben jedoch dran – auch dank zwei Toren von Michelle Schär. Letztere verkürzte in der 47. Minute auf 3:4. Das Heimteam reagierte indes sofort und erhöhte nur 80 Sekunden später den Vorsprung wieder. Es war die Entscheidung.

Jetzt folgen die Spiele der Wahrheit

An der Ausgangslage für die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti hat sich nach der elften Niederlage im zwölften Spiel nichts geändert. Sechs Runden bleiben in der Qualifikation noch zu spielen, die Oberländerinnen liegen sechs Punkte hinter Winterthur, das den letzten Playoff-Platz besetzt.

Für das Team von Trainer Lukas Schlüssel folgen nach der Jahreswende die Spiele der Wahrheit. Zum Auftakt treffen die Riders auf Winterthur, danach gleich noch auf Schlusslicht Wasa. Mit zwei Siegen wären die Oberländerinnen zurück im «Playoff-Geschäft».

Sportchef Giovanni Marti blickt nach der jüngsten Leistung mit einem guten Gefühl in die Zukunft. Er sagt mit Blick auf die Partie gegen Emmental Zollbrück: «Wenn wir so spielen, bin ich zuversichtlich.»

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