Die Riders zeigen trotz weiteren Niederlagen – sie leben
Oberländer NLA-Frauenteam
Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti essen diese Saison hartes Brot. Das jüngste Spiel gegen Chur aber zeigt: Aufgegeben hat sich das Team nicht.
Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben in der NLA-Doppelrunde vom Wochenende zwei weitere deutliche Niederlagen kassiert. Der Tabellenvorletzte unterlag am Samstag dem Tabellenführer und Titelverteidiger Kloten-Dietlikon Jets trotz einigen guten Phasen und dem gelungenen Debüt der neuen Tschechin Vendula Stolbova deutlich 1:12.
Am Sonntag mussten sich die Riders dann daheim dem Tabellenfünften Piranha Chur 2:8 beugen. Das klare Resultat gegen die Bündnerinnen täuscht aber über den Spielverlauf. So traten die Oberländerinnen gegen die favorisierten Bündnerinnen keineswegs auf, wie man sich das von einem Vorletzten vorstellt. Von angeknackstem Selbstvertrauen war nichts zu sehen. Und die Riders verbarrikadierten sich auch nicht vor ihrem eigenen Tor.
Sie spielten frisch von der Leber weg und mit viel Mut nach vorne. Allein das Schussverhältnis von 62:47 zugunsten des Heimteams am Ende der Partie zeigt, dass seine Ausbeute mit zwei Toren in einem Missverhältnis zum betriebenen Aufwand stand.
Kaltblütige Bündner Gäste
Als sehr effizient erwiesen sich hingegen die ballsicheren Churerinnen. Sie nützten gleich den ersten groben Fehler der Riders in der 2. Minute und trafen bis zur ersten Pause noch zweimal. Die Hälfte des Spiels war bereits vorbei, als Julija Rozite nach einer feinen Einzelleistung fürs Heimteam auf 1:4 verkürzte.
Bis knapp zehn Minuten vor Schluss hatte dieses Resultat Bestand, dann entschied Chur mit drei schnellen Toren die Partie. Die Riders spielten auch danach unerschütterlich weiter nach vorne. Mehr als das zwischenzeitliche 2:7 von Malin Brolund schaute aber nicht mehr heraus.
Die Riders holten gegen die Spitzenteams Kloten-Dietlikon und Chur zwar keine Punkte. Aber Sportchef Giovanni Marti hielt erfreut fest: «Die Mannschaft lebt.» Da Winterthur (8.) ebenfalls zweimal verlor, bleibt der Rückstand der neuntklassierten Oberländerinnen auf den letzten Playoff-Platz bei sechs Punkten.
