Die Dürnten Vikings sind Leader – das ist ihr Erfolgsrezept
Oberländer Zweitligist
Die Dürnten Vikings haben ihre Gegentorquote drastisch gesenkt. Dafür war ein Umdenken im Team nötig.
Je länger eine Serie im Sport dauert, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bald einmal endet. Dieser Logik haben sich auch die Dürnten Vikings nicht entziehen können. Eindrücklich ist gleichwohl, was der Oberländer Zweitligist schaffte.
Er musste erst im fünften Heimspiel den ersten Gegentreffer hinnehmen. Und da erst, als er beim klaren 8:2-Sieg gegen Weinfelden schon 5:0 vorne lag. In der 31. Minute trafen die Gäste. Roman Mathis heisst der Spieler, der die Vikings-Serie beendete – nach 270 Minuten und 17 Sekunden. Wie imposant dieser Wert ist, zeigt ein Vergleich: Der Schweizer Rekordmeister HC Davos blieb in der Saison 1996/1997 daheim 246 Minuten und 6 Sekunden lang ohne Gegentor.
Die Vikings liessen den Weinfeldern zwar keine Chance, die Thurgauer machten ihnen in der 57. Minute mit ihrem zweiten Treffer aber gleich noch eine andere Serie kaputt. Es war das erste Gegentor der Saison, das die Dürntner mit einem Mann weniger auf dem Eis hinnehmen mussten.
