Rodlerin aus Hinwil nimmt zu 7 Thesen Stellung
Mehr Risiko für den Sieg
Den Saisonauftakt bestreitet Natalie Maag nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Aber grundsätzlich hat sie gute Gründe, zuversichtlich in den Weltcup-Winter zu steigen.
Einen Startverzicht zog sie nie in Betracht. Aber die WM-Medaillengewinnerin muss am Wochenende ihre Ansprüche beim Weltcup-Auftakt im norwegischen Lillehammer runterschrauben. Vor einigen Tagen stürzte Natalie Maag eine Treppe hinunter.
«Das war richtig dumm», ärgert sich die Wernetshauserin, die nichts weniger als die beste Vorbereitung ihrer Karriere hinter sich hat, wie sie glaubt. Maags Missgeschick hatte angerissene und gerissene Bänder im Fuss zur Folge. Immerhin: Der Arzt gab der im deutschen Team integrierten Rodlerin grünes Licht.
Am Samstag steht das Einzel an, tags darauf das anstelle des Sprints neu eingeführte Mixed-Rennen, das sie mit dem Australier Alexander Ferlazzo bestreitet. Maag muss auf die Zähne beissen, die Schläge im Eiskanal «tun brutal weh».

