Die Wetziker Torlawine kommt aus dem Nichts
7:2-Sieg im MHL-Kellerduell
Der EHC Wetzikon kommt gegen Frauenfeld ab dem Mitteldrittel in Fahrt. Der Aufsteiger braucht in diesem nur wenige Minuten, um die Partie an sich zu reissen.
Dieser Sieg tut dem MHL-Aufsteiger gut. Gleich 7:2 bezwang der EHC Wetzikon am Mittwoch daheim im Kellerduell den EHC Frauenfeld. Die Wetziker bleiben zwar weiterhin das Schlusslicht, weil auch der EHC Bülach gewann. Die Oberländer verkleinerten mit ihrem klaren Erfolg die Lücke zu den unmittelbar über dem Trennstrich liegenden Thurgauern aber auf zwei Punkte.
Vor allem aber gewannen sie auch einmal eine Partie, in der sie über einen längeren Zeitraum gar nicht die bessere Mannschaft waren. Im Gegenteil. Der EHCW hätte sich nicht darüber beklagen dürfen, wäre er gegen die zumindest bis zur Spielhälfte wacher und entschlossener wirkenden Gäste zur ersten Pause höher als 0:1 im Rückstand gelegen.
Ab dem Mitteldrittel aber kam der MHL-Neuling besser zur Geltung. Und zeigte sich ungewohnt kaltblütig. Innerhalb von knapp 21 Minuten erzielte er bei numerischem Gleichstand ein halbes Dutzend Tore und bodigte damit den Gegner.
