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Wetzikon fasst nach dem Rückschlag die rote Laterne

Der EHC Wetzikon zieht in der MHL im Kellerduell gegen Bülach den Kürzeren. Das hat Folgen.

Der Frust ist den Wetziker Spielern (Andrea Zanolari, rechts) anzusehen.

Foto: Christian Merz

Wetzikon fasst nach dem Rückschlag die rote Laterne

Führung verspielt

MHL-Aufsteiger EHC Wetzikon verliert daheim gegen Bülach 2:3 und ist wieder Letzter.

Gleich sechs Spiele hintereinander kann der EHC Wetzikon im November daheim absolvieren. Der Start zu dieser aussergewöhnlichen Serie ist ihm am Mittwochabend allerdings missglückt. Der MHL-Aufsteiger verlor das wichtige Duell gegen Schlusslicht Bülach 2:3, nachdem er zwischenzeitlich 2:1 vorne lag.

Damit kassierten die Wetziker, die zuletzt auswärts Franches-Montagnes bezwungen und damit ihre lange Erfolglosigkeit beendet hatten, einen argen Dämpfer.

Sie verpassten mit der Niederlage nicht nur die Chance, den EHC Bülach weiter ins Elend zu stossen, dem Trennstrich näher zu kommen und an Selbstvertrauen weiter zuzulegen, sie fassten auch die rote Laterne wieder.

Das Unheil kündigte sich im dritten Abschnitt beim Stand von 2:2 irgendwie an, die Wetziker waren auf der Suche nach dem Tritt. Der neue EHCW-Trainer Cédric Hüsler jedenfalls zog bald einmal sein Timeout ein, um das Team zurück auf den richtigen Weg zu schupsen. Doch die Massnahme verpuffte, knapp sieben Minuten vor Schluss kassierten die Oberländer das 2:3.

Mit einfachen Mitteln

Nach lediglich acht Minuten und dem ersten groben Versäumnis gerieten die Wetziker im Spiel der Kellerkinder in Rückstand. Plötzlich stimmte in ihrer Defensive für einen Moment die Zustimmung nicht mehr, Dario Meier bedankte sich für das viele freie Eis, zog ungehindert vors Gehäuse und schloss die Aktion erfolgreich ab.

Der EHCW reagierte indes sofort. Und vor allem auch entschlossen sowie mit der nötigen Einfachheit in den Angriffen. Zweimal wurde das Heimteam dafür belohnt, dass es die Scheibe aus der Distanz einfach mal auf gut Glück Richtung Tor brachte.

Beim 1:1 von Till Etter segelte der Puck an allen vorbei direkt ins Gehäuse, vor dem 2:1 profitierte Andrea Zanolari davon, dass der Puck nach einem Schlenzer von Nils Berni von der Bande ideal zurücksprang.

In der Folge hatte der Aufsteiger seine beste Phase. Er vergab mehrfach das 3:1, noch im ersten Drittel, dann aber auch im zweiten Abschnitt. Es sollte sich rächen. Ein erstes Mal kurz vor der zweiten Pause und eigentlich erst dann, als sich die Wetziker nach einer längeren Phase, in der die Gäste spielerisch besser und gedanklich schneller waren, wieder gefangen hatten.

Nach einem Bullygewinn in der EHCW-Zone traf Bülach zum 2:2. In der Schlussphase schlugen die Gäste dann nochmals zu.

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