Darum ist der Veloprofi aus Bäretswil froh, eine weitere Chance zu erhalten
Unerfüllte Hoffnungen
Sein übergeordnetes Ziel hat Felix Stehli heuer verfehlt – auch wegen gesundheitlicher Probleme. Davon beirren lässt sich der 24-Jährige indes nicht.
Rennaufgebote von seinem Team erhält er keine mehr. Die Saison ist im Prinzip zu Ende. Doch weil Felix Stehli weder mental noch körperlich müde ist, hat er sie eigenhändig verlängert.
Der Bäretswiler ist kürzlich nach Südafrika geflogen, in die Heimat seines ehemaligen Teamkollegen Marc Pritzen, der längst ein guter Kollege von ihm geworden ist. Da bestreitet er bis Mitte November noch ein paar Rennen. «Um die gute Form auszunützen und etwas Preisgeld einzufahren», wie er sagt.
Egal, wie gut Stehli an diesen kleinen Anlässen abschneidet, seine Saisonbilanz ändert sich nicht mehr. Der 24-Jährige ist unzufrieden. «Es war schon nicht das, was ich mir erhoffte.»

