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Dübendorf kitzelt den Tabellenführer

MHL-Neuling Dübendorf muss sich in Martigny zwar knapp geschlagen geben. Ganz ohne Lohn bleibt der EHCD aber nicht.

Der EHC Dübendorf (Timo Brauchli, links) zeigte sich in Martigny bissig und wurde dafür belohnt.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Dübendorf kitzelt den Tabellenführer

2:3-Niederlage nach Verlängerung

Der EHC Dübendorf präsentiert sich in Martigny als hartnäckiger Gegner und zwingt den Favoriten in die Overtime.

MHL-Aufsteiger EHC Dübendorf überrascht weiterhin positiv. Die Mannschaft von Trainer Reto Stirnimann forderte Martigny auswärts hart und gewann beim Leader trotz der 2:3-Niederlage einen Punkt. Dies, da die Glattaler den Favoriten in die Verlängerung zwangen, in der der EHCD dann den Kürzeren zog.

«Im Grossen und Ganzen spielten wir gut», bilanzierte Trainer Reto Stirnimann und fand: «Wir konnten den Gegner neutralisieren.» Seinen Anteil am knappen Resultat hatte auch EHCD-Goalie Joel Messerli, der eine starke Partie ablieferte. Nach acht Runden liegt Dübendorf auf dem 6. Platz. Martigny hat derweil alle seine Spiele gewonnen, und das ist besonders eindrücklich, hat dabei zusammengezählt erst sieben Gegentore kassiert.

Die Gäste erwischten in Martigny einen idealen Start und überraschten den Tabellenführer damit. Innerhalb von 79 Sekunden zogen die Dübendorfer auf 2:0 davon. Das Führungstor in der 11. Minute kam nach einem schnellen Gegenangriff indes glückhaft zustande, da Martigny-Goalie Noah In-Albon dabei keine glückliche Figur machte und den Abschluss von Dominik Hardmeier zwischen den Schonern durchrutschen liess.

Dem EHCD war dies verständlicherweise egal. Und er doppelte gleich nach. Wobei er nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel erneut sofort umschaltete und mit dem schnörkellos vorgetragenen Angriff die Walliser Abwehr wiederum düpierte.

Gegentore aus dem Slot

Die Dübendorfer Offensivquelle versiegte danach zwar komplett. Dafür gestanden die Gäste dem Tabellenführer nur wenig zu. Beide Gegentore in der regulären Spielzeit kassierten die Glattaler aus dem Slot heraus. Während die EHCD-Verteidiger vor dem 1:2 durch Melvin Merola (25.) vor ihrem Goalie Joel Messerli zu wenig resolut aufräumten, war der 2:2-Ausgleich im dritten Drittel schön herausgespielt. Romain Seydoux verwertete einen klugen Pass von Tom Merola vors Tor mit einem Direktschuss.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit kassierten die Gäste noch eine Strafe. Sie überstanden diese aber schadlos und retteten sich in die Verlängerung. In dieser schlug der Favorit dann aber in der 63. Minute zu und wahrte damit seine weisse Weste.

Sami El Assaoui beendete mit seinem Tor die hart umkämpfte MHL-Partie. Er verwertete gekonnt eine Vorlage von Romain Seydoux, der sich mit einem energischen Vorstoss etwas Raum und Zeit verschafft hatte.

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