Die Riders bedrängen den Favoriten
Knappe Niederlage
Die Floorball Riders taten sich in der Offensive zwar erneut schwer. Sie forderten beim 1:3 gegen Emmental Zollbrück den Gegner trotzdem stark.
Erstmals überhaupt diese Saison haben die Floorball Riders an einem Erfolgserlebnis geschnuppert. Die Oberländer NLA-Frauen unterlagen daheim dem haushohen Favoriten Emmental Zollbrück lediglich 1:3. Das entscheidende dritte Tor gelang den Gästen erst 30 Sekunden vor Schluss.
Nur kurz davor hatten die Riders ihren Goalie Sandrine Goetz durch eine sechste Feldspielerin ersetzt. Zu einer Ausgleichschance kamen die Oberländerinnen indes nicht mehr, als sie ohne Torhüterin angriffen. Schnell verloren sie in der Vorwärtsbewegung den Ball, das 1:3 ins verwaiste Gehäuse war die Folge.
Dass die Riders bis zum Schluss hoffen konnten, hatten sie auch Goalie Goetz zu verdanken, die eine starke Leistung zeigte und die von Emmental Zollbrück grösstenteils kontrollierte Partie offenhielt.
«Sie hatten schon sehr viele Chancen», musste Ann Zurbuchen eingestehen, die einzige Riders-Torschützin. Sie sagte aber auch: «Schliesslich ist es cool, waren wir in einem Spiel mal knapp dran.» Was fehlt aus ihrer Sicht noch? «Die Tore. Wir müssen effizienter sein.»
Auch das Gehäuse hilft mit
Die Oberländerinnen, die mit drei deutlichen Niederlagen in die Meisterschaft gestartet waren und zuletzt gegen Chur (0:5) kein Tor erzielt hatten, starteten schwungvoll gegen die personell klar besser besetzten Gäste. In der Folge nahmen diese das Heft aber mehr und mehr in die Hand.
Schon nach acht Minuten gingen die Emmentalerinnen in Führung, wobei Torschützin Eliska Chuda aus zentraler Lage zweimal abschliessen konnte – der zweite Versuch sass dann. Die beherzt kämpfenden Riders mussten den Gästen zwar einige Chancen zustehen, mehr als das 0:2 (38.) aber fiel vorerst nicht. Zweimal rettete auch das Gestänge für die Oberländerinnen.
Mit Fortdauer der Partie schien es so, als ob den Riders zum zweiten Mal in Folge erneut kein Tor gelingen wollte. Doch in der 52. Minute erzielte Zurbuchen nach einer schönen Drehung das 1:2, das die Spannung zurückbrachte. Mehr aber gelang den Oberländerinnen nicht mehr.
