Seine Chance kommt gleich zu Beginn
Handbiker aus dem Grüt
Gold und Silber dürften im Zeitfahren seiner Kategorie vergeben sein, vermutet Benjamin Früh. Um Platz 3 aber redet er an den Paralympics ein Wörtchen mit.
Viele seiner Teamkolleginnen und Teamkollegen verpassen sich den letzten Schliff in Höhentrainingslagern. Benjamin Früh aber verzichtet auf ein solches. Der Handbiker aus dem Grüt bleibt in den letzten Tagen vor seinen Starts an den Paralympics in Paris lieber in vertrauter Umgebung.
Hier im Oberland kennt er sich bestens aus. Und hat genau das, was er braucht – coupiertes Gelände.
«Ich schaue, dass ich Strecken im Training einbaue, die jener von Paris ähneln», sagt Früh. Wie da der Parcours aussieht, weiss er seit seiner Stippvisite im Frühling. Zur Freude des 32-Jährigen gibt es in der 14,2 km langen Runde neben vielen flachen Passagen auch zwei Steigungen.

