Für die Marathonläuferin aus Wetzikon zählt jedes Detail
Fabienne Schlumpf vor dem Olympiamarathon
Sie hat den halben Haushalt in Paris dabei. Und hält sich strikt an ihren Ablauf. Wie dieser an einem Wettkampftag aussieht? Fabienne Schlumpf gibt einen Einblick.
Fabienne Schlumpf ist sich bewusst: Viele werden sie daran messen. Als Zwölfte hatte die Wetzikerin den Olympia-Marathon vor drei Jahren in Tokio beendet – und war damit drittbeste Europäerin gewesen. «Das war schon fast ein kleiner Exploit», denkt die Schweizer Rekordhalterin über 42,195 km gerne an ihre Olympia-Premiere im Marathon zurück und sagt: «Ich weiss nicht, ob ich mir damals einen Gefallen machte.»
Sie lacht. Die Aussage ist ein Witz, auf den sie mit Blick aufs Rennen vom Sonntag den Satz folgen lässt: «Ich nehme die Herausforderung an.»
Der Marathon der Frauen ist der Abschluss der Spiele in Paris. Auf einem profilreichen Kurs nach Versailles und zurück, der Raum für Überraschungen lässt. Mehr als 400 Höhenmeter müssen die Läuferinnen absolvieren, die zwei starken Steigungen zwischen Kilometer 15 und 17 sowie nach 28,5 km dürften die Schlüsselstellen sein. «Auf einer flachen Strecke kann man die Zeiten besser vergleichen», sagt Schlumpf.

