Der Coach mit dem guten Gespür
Ustermer Schwimmtrainer
Sein Name ist eng mit den Erfolgen von Maria Ugolkova und Antonio Djakovic verknüpft: Pablo Kutscher ist seit über zehn Jahren Trainer im SC Uster – und steigt im Herbst zum Chefcoach auf.
Am Samstag startet Antonio Djakovic in Paris zum zweiten Mal an Olympischen Spielen. Für seinen Coach Pablo Kutscher, der ihn seit sechs Jahren beim Schwimmclub Uster trainiert, ist es bereits die fünfte Teilnahme. Auch vor drei Jahren in Tokio und 2016 in Rio war Kutscher als Coach mit dabei, als Schwimmer startete er 2000 in Sydney und 2004 in Athen für Uruguay.
Pablo Kutschers Schützling Antonio Djakovic ist heute Samstag der erste von drei Schwimmern des SC Uster, die an den Olympischen Spielen in Paris an den Start gehen. Über 400 m Crawl will sich der 21-Jährige für den Final qualifizieren. Seine Meldezeit (3:44,22 Minuten) ist die achtbeste im 38-köpfigen Feld – und Djakovic weiss, dass er für einen Finalplatz in die Nähe seiner persönlichen Bestzeit schwimmen muss. Die beträgt 3:43,93 – und Djakovic schwamm sie an der EM 2022 in Rom, als er Silber gewann.
Ebenfalls in Uster, aber unter den Fittichen von Gerard Moerland, trainieren Josif Miladinov und Lena Kreundl. Für beide gilt es am 2. August ernst. Der Bulgare wird über 100 m Delfin für einen Finalplatz wohl seine Bestleistung (50,93) verbessern müssen. Für die Österreicherin ist über 200 m Lagen der Final wohl ausser Reichweite – eine Halbfinalteilnahme wie an der WM in Doha liegt für Kreundl aber drin. (zo)
Über die Vorläufe hinaus reichte es ihm damals nicht. «Ich war ein fauler und ein schwerer Schwimmer», sagt der 47-Jährige, «und nicht so talentiert.» Sein Interesse galt nicht nur dem Sport, sondern Kollegen, Freunden, dem Wirtschaftsstudium. Und doch brachte er es als aktiver Athlet zum zweifachen Olympia-Teilnehmer – und als Coach so weit, dass er ab September im SC Uster, einem der grössten und erfolgreichsten Vereine der Schweiz, Cheftrainer wird.

