Er weiss, es liegt was drin
Mönchaltorfer BMX-Profi an Olympia
Seine Qualitäten machen Simon Marquart an den Spielen in Paris zum Medaillenkandidaten. Er hat aus der Vergangenheit gelernt, davon kann auch seine Freundin profitieren.
Er ist der Mann, der schon mehrmals BMX-Geschichte geschrieben hat. Simon Marquart gewann als erster Schweizer ein Weltcup-Rennen, triumphierte als erster Schweizer im Gesamtweltcup und wurde als erster Schweizer Weltmeister. Wer also wäre besser geeignet, um am 2. August auch als erster Schweizer Olympia-Sieger im BMX zu werden?
Die fahrerische Klasse, die Erfahrung und das Vertrauen in die Fähigkeiten – zentrale Zutaten sind beim Mönchaltorfer vorhanden. Nur: Vom Olympia-Sieg an den Spielen in Paris spricht der 27-Jährige selber nicht. Er will seine Zufriedenheit nicht einmal ausschliesslich am Gewinn einer Medaille aufhängen, obwohl er eine solche selbstverständlich anstrebt. Und sich im Klaren ist: «Wenn ich ein gutes Rennen fahre, liegt was drin.»
Zugleich verweist er darauf, dass er auf die Leistungen der Konkurrenz im 24-köpfigen Feld keinen Einfluss hat. «Für mich geht es darum, das Maximum herauszuholen. Ich will nachher mit meiner Leistung zufrieden sein.»

