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Er freut sich über eine weitere EM-Medaille – und seine Schwester

Die EM ist für Antonio Djakovic nur ein Trainingswettkampf. Einer aber, der ihm bleiben wird. Wegen seiner Medaillen, aber auch aus einem anderen Grund.

Hat seine EM-Medaillensammlung erweitert: Antonio Djakovic holte nach Bronze über 200 m Freistil auch Bronze über 400 m Crawl.

Foto: Keystone

Er freut sich über eine weitere EM-Medaille – und seine Schwester

Spezieller Moment für die Djakovics

Die Ustermer Geschwister Antonio und Vanna Djakovic bestreiten an der EM in Belgrad unmittelbar hintereinander ihre Finals. Für Vanna ist es eine Premiere.

Antonio Djakovic hat am letzten Wettkampftag der Europameisterschaften in Belgrad noch einmal zugeschlagen. Der Ustermer gewann am Sonntagabend über 400 m Crawl die Bronzemedaille.

Für den 21-Jährigen, der sich auf den letzten 50 Metern noch von Rang 5 aus nach vorne gearbeitet hatte, ist dies die zweite Medaille an der EM in Serbien. Schon über 200m Crawl war er Dritter geworden. Es ist der insgesamt vierte Podestplatz an einer Langbahn-EM für ihn.

Zu einem ganz speziellen Moment verkam der Abend für den Athleten des SC Uster nicht nur wegen dem neuerlichen Medaillengewinn. Sondern auch durch den Erfolg seiner jüngeren Schwester Vanna. Sie stand unmittelbar vor ihm im Einsatz. Die 18-Jährige hatte sich an ihrer ersten Elite-EM über 400 m Freistil erstmals unter die besten acht Schwimmerinnen vorgekämpft.

«Etwas überraschend», wie Vanna Djakovic fand, da sie unter den gemeldeten Athletinnen mit ihrer Zeit nur auf Platz 30 lag. Am Sonntagmorgen aber hatte sie ihre persönliche Bestzeit um gleich sechs Zehntel verbessert. Den Final beendete Vanna Djakovic dann auf Rang 6.

epa11431783 Vanna Djakovic of Switzerland competes during the Women's 400m Freestyle heats at the European Aquatics Championships Belgrade 2024, in Belgrade, Serbia, 23 June 2024.  EPA/ANDREJ CUKIC
Das ging zügig: Vanna Djakovic erreichte schon an ihrer ersten Elite-EM einen Final.

Während die Europameisterschaften für die junge Ustermerin einen Saisonhöhepunkt darstellten, waren sie für ihren Bruder eine Zwischenstation. Antonio Djakovic bestritt die Wettkämpfe aus dem Training heraus.

Seine Müdigkeit, die Kombination aus der harten Vorbereitung für die Olympischen Spiele und der Renneinsätze hier in Belgrad, habe sich stark bemerkbar gemacht, sagte Djakovic vor seinem letzten Einsatz. Und hoffte, sich bis zum Final bestmöglich zu erholen, «um am Abend nochmals bereit zu sein.»

Wie das Resultat zeigt, ist ihm das gelungen.

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