Ein stark verjüngtes Team und ein Neuling als Trainer
Umbruch bei den Floorball Riders
Die Floorball Riders haben an Substanz eingebüsst. Davon beunruhigen lassen sich die Verantwortlichen der Oberländer NLA-Frauen aber nicht – im Gegenteil.
Lediglich fünf Punkte holten die Floorball Riders letzte Saison. Und schafften mit dieser doch sehr kargen Ausbeute auch im vierten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die NLA den Playoff-Einzug einmal mehr nicht. Überraschend also kommt es nicht, bleibt genau dieser Schritt das Ziel.
Rund zwei Monate ist es her, dass die Oberländerinnen sich immerhin den Ligaerhalt in den Playouts souverän sicherten. Seither ist viel passiert. Man kann gar von einem Umbruch sprechen, ohne zu übertreiben. So hat sich das Gesicht des Teams deutlich verändert. Ein halbes Dutzend erfahrene Spielerinnen haben die Riders verloren. Darunter etwa Toptorjägerin Annina Faisst, die finnische Verteidigerin Annika Hautojärvi und Melanie Klöti, die sechs Saisons lang für die Riders spielte.
Zusammengezählt brachten es all die Abgänge auf über 650 NLA-Partien. Das ist ein beträchtlicher Substanzverlust. «Definitiv», sagt Thomas Appenzeller dazu, sieht darin aber nicht nur Negatives. «Das gibt auch Raum für die nächste Generation.»

