Sie verschafft sich neue Perspektiven
Triathletin Alissa König aus Dürnten
Alissa Königs Schritt ins Ausland macht sich langsam bezahlt. Erstmals hat sie ein Europacup-Rennen gewonnen. Nun denkt König gar an Olympia 2028.
Diese Siegpremiere im Europacup kam unerwartet. Bis kurz vor dem Rennen im italienischen Caorle hatte Alissa König in der Höhe trainiert. Am Wettkampftag selber vermisste die Dürntnerin dann die Energie.
Das Schwimmen fühlte sich nicht gut an. Auch auf dem Velo ging es ihr kaum besser, sodass sich die Triathletin kurzzeitig fragte: «Wie bitte soll das gut gehen?» Doch sobald sie in die Laufschuhe geschlüpft war, machte es klick. Schon in der ersten Runde riss König eine beträchtliche Lücke zur Konkurrenz auf, bis ins Ziel lief sie einen Vorsprung von über einer halben Minute auf die erste Verfolgerin heraus.
Im Ziel überkamen König die Gefühle. Die Emotionen wurden in erster Linie nicht durch den Triumph ausgelöst. Den relativiert sie: «Man muss sich bewusst sein: Es ist der Europacup, nicht das höchste Niveau.»

