Er hat gemischte Gefühle – trotz grossen Fortschritten
Biathlet aus Wald
Sebastian Stalder hat die Saison als bester Schweizer im Gesamtweltcup abgeschlossen. Die letzten zwei Monate aber haben ihm aufs Gemüt geschlagen.
Zum Abschluss des Winters standen für ihn an der SM nicht etwa die Wettkämpfe im Zentrum. Sondern das Drumherum, wie Sebastian Stalder sagt. «Es war schön, die ganze Biathlonfamilie wieder einmal zu treffen.»
Gegen die zwei Medaillen, die er im Goms im Massenstartrennen (2.) und Sprint holte (3.), hatte er selbstverständlich auch nichts einzuwenden. Jetzt ist seine Saison endgültig vorbei. Und das ist für ihn gut so. Bald einmal fährt Stalder im Camper los Richtung Südfrankreich, um den Kopf durchzulüften.
Der Biathlet kann durchaus zufrieden sein mit dem Geleisteten. Ihm ist die Bestätigung der starken Saison 2022/2023 geglückt. Das ist nicht selbstverständlich. Im Gesamtweltcup belegt er als bester Schweizer Rang 19, mit ähnlich vielen Top-Ten-Platzierungen (5) und Weltcup-Punkten (417) wie im Jahr zuvor.
