Es ist keine innige Liebe – trotzdem nimmt er einen zweiten Anlauf
Madetswiler Radprofi will nach Paris
Lukas Rüegg strebt auf der Bahn erneut die Olympia-Teilnahme an. Er gehört zu jenen vier Fahrern, die den Schweizer Quotenplatz im Madison holen wollen.
Die Olympia-Chancen sind weiterhin intakt. Auch wenn die Schweizer Bahnfahrer Stand jetzt an den Sommerspielen in Paris im Madison nicht dabei wären. Aber es geht bei der Verteilung der Quotenplätze eng zu und her. Zwei Rennen im Nations Cup bleiben noch, die zum Qualifikationsranking zählen. Eines in Hongkong, das andere im kanadischen Milton.
Gross taktieren oder rechnen müssen die Schweizer bei ihrer Ausgangslage indes nicht mehr, wie Lukas Rüegg zugibt. «Es gibt nichts anderes, als gut zu fahren.»
Der Madetswiler nimmt zum zweiten Mal Anlauf, um an Olympischen Spielen starten zu können. Doch der grösste Multisportanlass der Welt und der Oberländer, das sind nicht etwa zwei, die in inniger Liebe verbunden sind. Im Gegenteil. Sie haben eine Vorgeschichte, die Rüegg jetzt sagen lässt: «Ist eine Olympia-Teilnahme wirklich das Grösste? Ich weiss es nicht. Es gibt im Radsport viele andere Höhepunkte.»

