Er hält sich an kleinen Dingen fest
Gibswiler Querprofi vor der WM
Seit Wochen isst Kevin Kuhn hartes Brot. Es spricht darum nur wenig für einen Exploit an den Weltmeisterschaften in Tabor. Wenig aber ist nicht nichts.
Für Kevin Kuhn steht am Sonntag mit dem WM-Rennen in Tabor (Tsch) der Saisonhöhepunkt an. Die Hauptprobe ist ihm allerdings missglückt. Und zwar gründlich. Beim Weltcup-Finale im niederländischen Hoogerheide musste sich Kevin Kuhn mit Rang 23 begnügen.
So weit hinten war der Gibswiler diese Saison in der wichtigsten Rennserie zuvor nur einmal gewesen. In Gavere aber, wo er ebenfalls auf Rang 23 landete, war Kuhn von einem Defekt gestoppt worden.
Die jüngste Enttäuschung kommt nicht überraschend. Seit Wochen tut sich der Oberländer schwer, sein Potenzial abzurufen. Der 25-Jährige kämpft vor allem mit sich selber. Und sucht verzweifelt das gute Gefühl, das ihm um die Weihnachtszeit abhanden gekommen ist.

