Laupen muss sich an der eigenen Nase nehmen
Knappe Heimniederlage
Der UHC Laupen ist nicht schlechter als Winterthur, verliert aber 3:4. Zu lange agieren die Oberländer NLA-Frauen im Angriff zu zögerlich.
Lange plätscherte die Partie zwischen den Laupner NLA-Frauen und Winterthur mehr oder weniger vor sich hin. In der Schlussphase aber hatte das Duell der zwei Tabellennachbarn dann Pfeffer drin. Dafür verantwortlich war Andrea Wildermuth, die sich in der 57. Minute ein Herz fasste und mit einem sehenswerten Schuss das 3:4 erzielte.
Damit war die Hoffnung der Laupnerinnen zurück. Bald einmal ersetzten sie ihre Torfrau durch eine sechste Feldspielerin, kamen aber trotzdem nicht mehr zu einer ganz grossen Ausgleichsmöglichkeit. Es blieb beim knappen 3:4.
Die Niederlage ist aus Laupner Sicht aus mehreren Gründen ärgerlich. Der Siebte verpasste es dadurch nicht nur, sich das Playoff-Ticket vorzeitig zu sichern. Er hat nun auch die unmittelbar hinter ihnen liegenden Winterthurerinnen, die zuletzt siebenmal hintereinander verloren hatten, auf drei Punkte heranrücken lassen.

