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Die Leistung ist besser als das Resultat

Der Einstieg des neuen Trainer Thomas Appenzeller bei den Floorball Riders ist nicht von Erfolg gekrönt. Die Oberländer NLA-Frauen verlieren in Chur hoch.

Die Floorball Riders (Celine Heeb, links) mussten gegen Piranha Chur die erwartete Niederlage einstecken.

Foto: Floorball Riders/André Düsel

Die Leistung ist besser als das Resultat

Hohe Riders-Niederlage

Die Floorball Riders kassieren beim 4:10 in Chur ein «Stängeli». Zwei Drittel lang aber forderten sie den Favoriten mit ihrem beherzten Auftritt stark.

Mitte Woche hatten die Floorball Riders einen Trainerwechsel bekannt gegeben. Thomas Appenzeller übernahm für das Duo Philipp Düsel und Nicola Saluz. Resultatmässig ist der Einstieg von Appenzeller missglückt.

Die Oberländer NLA-Frauen unterlagen am Sonntagabend auswärts in Chur hoch 4:10. Es war die bereits zehnte Niederlage der Floorball Riders am Stück. Sie zieren das Tabellenende und verpassen die Playoffs einmal mehr.

Das Resultat aber wird der Leistung der Riders nicht gerecht. Bis zur zweiten Pause hielten die Gäste im Bündnerland das Spiel mit einem erfrischenden Auftritt offen. Sie wirkten keineswegs wie ein Schlusslicht, das seit Wochen nur noch verliert und forderten dem grossen Favoriten mit ihrer Spielfreude und Laufbereitschaft einiges ab.

Zur zweiten Pause lagen die Oberländerinnen erst 3:5 hinten. Im Schlussdrittel aber ging ihnen zusehends die Luft aus. Bald einmal war auch die Moral der Floorball Riders angeknackst, was das Heimteam gnadenlos ausnützte. Dem Gastgeber gelang nun sehr vieles. Und er schraubte das Skore immer weiter in die Höhe.

Das Time-out wirkt

Lange hatte wenig bis nichts auf ein derart klares Ergebnis hingewiesen. Nach dem ersten Drittel stand es zwischen dem Fünften und dem Tabellenzehnten 1:1 unentschieden. Das Remis war aus Sicht der Riders nicht etwa gestohlen. Sie starteten besser als das Heimteam und gingen durch Annina Faisst in Führung. Die Topskorerin traf aus der Drehung heraus.

In der Folge steigerten sich die Bündnerinnen und drehten die Begegnung bis zur Spielhälfte mit drei Toren. Geschlagen geben mochten sich die Gäste aber noch nicht. Trainer Appenzeller zog sein Time-out. Er sprach zwar nur ganz kurz zum Team, seine Worte aber zeigten Wirkung. Bald darauf trafen die beherzt kämpfenden Riders innerhalb von 36 Sekunden doppelt und glichen zum 3:3 aus.

Piranha Chur war davon allerdings nicht etwa geschockt. Sie schlugen sogleich zurück. Eine halbe Minute nach dem Ausgleich verwertete Noelle Weis einen Penalty zur erneuten Churer Führung, die Dina Koch in Überzahl ausbaute. Der Anfang vom Ende aus Riders Sicht war dann das 3:6 nach nur drei Minuten im Schlussdrittel.

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