Die Baisse gibt ihm Rätsel auf
Gibswiler Querfahrer
Seit Weihnachten steckt bei Kevin Kuhn der Wurm drin. Er erreicht sein gewohntes Leistungsvermögen nicht mehr. Und ist über die Gründe dafür im Unklaren.
Eigentlich müsste er am Sonntag an der SM in Meilen mit Revanchegedanken antreten. Oder zumindest mit dem festen Ziel, die im Vorjahr überraschend verpasste Goldmedaille heuer zu gewinnen.
Kevin Kuhn aber, der beste Schweizer Querfahrer, der letzten Winter an der SM nur Dritter geworden war, verwendet vor den nationalen Titelkämpfen keinerlei angriffige Worte. Die Nummer 9 der Welt sieht sich nicht einmal in der Favoritenrolle. Er sagt: «Wenn ich so fahre wie in den letzten Rennen, muss ich keine Erwartungen haben.»
Kuhn kokettiert nicht etwa. Seine Aussage kommt auch nicht überraschend. Sie passt vielmehr zur Situation, in der er steckt. Seit Weihnachten gelingt es dem Gibswiler nicht mehr, sein Leistungsvermögen abzurufen.

