Der EIE nimmt die Dürntner Geschenke dankend an
Klare Sache im Zweitliga-Derby
Der EHC Illnau-Effretikon schlägt im Zweitliga-Duell die Dürnten Vikings 7:2 und überholt den Lokalrivalen in der Tabelle wieder.
Am Mittwochabend hatte der EHC Illnau-Effretikon gleich doppelt Grund zur Freude. Er gewann das emotionsreiche, schnelle und körperbetonte Zweitliga-Derby auswärts gegen die Dürnten Vikings verdient 7:2.
Dadurch überholte die Mannschaft von Trainer Gianni Dalla Vecchia den Lokalrivalen in der Tabelle wieder und stiess auf dessen Kosten auf den 2. Rang vor. Ein Punkt aber nur trennt die beiden Oberländer Teams.
Gegenüber dem ersten Derby der Saison, das die Dürntner im Penaltyschiessen für sich entschieden hatten, wusste sich der EHC Illnau-Effretikon deutlich zu steigern. Er stellte sich besser auf die Konterstärke der Vikings ein, spielte kompakt und trat im Abschluss konsequent auf.
Die Dürntner hingegen schienen noch im Weihnachtsmodus zu sein und verteilten schlicht zu viele Geschenke. Mehrfach verlor ihr letzter Mann die Scheibe. Und konnten EIE-Spieler alleine auf Vikings-Goalie Robin Heeb zulaufen.
Die Hoffnung währt nur kurz
Den Weg zum Derbysieg ebneten sich die Gäste schon in der Anfangsphase. Und zwar mit zwei kurz aufeinanderfolgenden Toren. In der 11. Minute eröffnete Marco Vögeli das Skore für den EIE, nicht einmal zwei Minuten später erhöhte Philip Beeler den Vorsprung.
Der Routinier traf kurz vor Spielhälfte noch ein zweites Mal – es war der dritte Treffer für die Auswärtsmannschaft.

Alain Deubelbeiss nach dreissig Minuten im Powerplay und Maurice Schmidt gleich zu Beginn des Schlussdrittels brachten mit ihren Toren jeweils die Hoffnung bei den Dürnten Vikings zurück.
Vor dem Schlussabschnitt hatte sich das Heimteam beim Stand von 1:4 aus seiner Sicht nochmals viel vorgenommen. Es hatte darauf gehofft, wie zuletzt in Uzwil einen Drei-Tore-Rückstand aufholen zu können. Doch die Dürntner brachten ihre Unzulänglichkeiten nicht weg. Sie bremsten sich damit gleich selber wieder aus.
Spätestens nach dem 5:2 durch Lionel Kuhn – es war sein zweites persönliches Tor des Abends – waren die Würfel im Oberländer Derby endgültig gefallen.
