Der Topskorer bleibt an Bord
Erfolg für UHC Uster
Der junge Stürmer Claudio Schmid hat seinen Vertrag beim UHC Uster verlängert. Damit bleibt dem NLA-Team ein Eckpfeiler über die Saison hinaus erhalten.
Seit mehr als zehn Jahren gehört der UHC Uster in der höchsten Liga zum Inventar. Zwei Dinge haben sich in dieser langen Zeit nie geändert. Für die Ustermer ist es ein Erfolg, wenn sie den Playoff-Einzug schaffen. Und namhafte Schweizer Spieler oder ausländische Topshots kann der Klub keine verpflichten.
Die Strategie des Vereins besteht gezwungenermassen darin, dass er die Leistungsträger selber ausbildet. Und dann alles daran setzt, diese möglichst lange im Team halten zu können. Was kein einfaches Unterfangen ist.
Nun ist es dem UHC Uster aber wieder einmal gelungen, einen Schlüsselspieler in den eigenen Reihen zu halten. Obwohl man nur auf Rang 11 liegt und die Playoff-Qualifikation auf der Kippe steht.
Die aktuell sportlich herausfordernde Lage hat Claudio Schmid indes nicht abgeschreckt. Der 21-jährige Flügelstürmer, der wohl auch von anderen Vereinen umworben war, hat seinen Vertrag beim NLA-Team um ein Jahr verlängert.
Schmid ist bester Ustermer Skorer, obwohl er nach einer schweren Knieverletzung erst im Verlauf der Meisterschaft wieder eingreifen konnte. In zehn Spielen hat er 13 Tore erzielt sowie fünf Vorlagen gegeben.
Zudem wurde das Eigengewächs, das in seiner bisher besten Saison 24 Tore geschossen hatte, von Nationaltrainer Johan Schönbeck für die WM-Qualifikation aufgeboten.
Ein Signal ans Team
Schmid sagt, er spüre, dass im Verein etwas in Bewegung sei und man einen grossen Schritt nach vorne machen wolle. «Ich möchte an dieser Entwicklung teilhaben und meinen Beitrag dazu leisten.» Zugleich hat sich der Angreifer vorgenommen, künftig eine noch grössere Rolle in der Mannschaft einzunehmen.
Markus Kulmala freut sich logischerweise, dass Schmid bei seinem Stammverein bleibt. «Er hat sich in Uster als Schlüsselspieler etabliert und bringt zahlreiche Skills, trotz des jungen Alters eine Menge Erfahrung und viel Torgefährlichkeit aufs Feld», sagt der Sportchef.
Schmids Entscheidung ist auch ein Signal, dass der Stürmer ans Potenzial der Mannschaft glaubt. Und dürfte dem Sportchef bei weiteren Vertragsverhandlungen in die Hände spielen. Kulmala sagt darum: «Seine Vertragsverlängerung für das Team ist äusserst wichtig.»
