Sie ist erfolgreich – und krempelt trotzdem vieles um
Wernetshauser Rodlerin
Natalie Maag schlägt nach ihrem bisher besten Weltcup-Winter auf die neue Saison hin neue Wege ein. In einem zentralen Punkt aber bleibt sie sich treu.
Seit sie Mitte Oktober die erste Trainingsfahrt absolviert hat, verblüfft Natalie Maag Umfeld und Konkurrenz gleichermassen. So sehr, dass die Wernetshauserin unlängst gefragt worden ist: «Hey, was ist denn mit dir los?»
Warum man das von der einzigen Schweizer Weltcup-Rodlerin wissen wollte? Sie, die sonst immer eher bedächtig ins Eistraining startete und auf dem Schlitten erst einmal etwas Anlaufzeit benötigte, ist heuer auffällig schnell.
So schnell, dass sie auf Augenhöhe ihrer deutschen Teamkolleginnen Julia Taubitz, Anna Berreiter und Merle Fraebel fährt. Das Trio verkörpert Weltklasse, beendete die letzte Saison im Gesamtweltcup auf den Rängen 1, 3 und 6. Kein Wunder, wertet Maag die ersten paar Wochen im Eiskanal als gutes Zeichen. Und sagt: «Ich bin positiv überrascht.»

