Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Die Wetziker Siegesserie ist zu Ende

Nach einer durchzogenen Leistung muss sich der EHC Wetzikon den Pikes Oberthurgau geschlagen geben.

Rubio Schir (links) war im Penaltyschiessen gegen die Pikes der einzige Wetziker, der traf. Das war zu wenig.

Foto: Christian Merz

Die Wetziker Siegesserie ist zu Ende

EHCW verliert gegen die Pikes

Der EHC Wetzikon hat gegen die Pikes Oberthurgau zwar sehr viel mehr Scheibenbesitz als der Gegner, verliert aber dennoch 5:6 nach Penaltyschiessen.

Die Siegesserie des EHC Wetzikon ist gerissen. Der Oberländer Erstligist unterlag nach zuvor sieben Erfolgen am Stück am Mittwochabend in der 10. Runde auswärts den Pikes Oberthurgau 5:6 im Penaltyschiessen.

Hatte sich der Oberländer Erstligist zuletzt am Samstag im Spitzenkampf gegen Dübendorf im Penaltyschiessen noch durchgesetzt, zog er gegen die Thurgauer nun den Kürzeren. Gleich 20 Penaltys waren nötig, um die Erstliga-Partie zu entscheiden. Von den zehn Wetziker Schützen war einzig Rubio Schir erfolgreich.

Der EHCW muss sich selber an der Nase nehmen, dass er dem Tabellenzehnten unterlag. Das Team von Christian Modes zeigte einen fahrigen Auftritt und machte sich das Leben primär selber schwer. Mit vielen Fehlpässen beispielsweise und mangelnder Aggressivität im eigenen Slot.

Ehe sich die Gäste versahen, lagen sie nach knapp elf Minuten 1:3 in Rückstand. Und als die Wetziker zu Beginn des dritten Drittels erstmals überhaupt in Führung gingen, bremsten sie sich gleich selber wieder aus. Mit einer weiteren unnötigen Strafe und einem weiteren Gegentor in Unterzahl.

Malgin rette die Pikes

Trotzdem hätte sich der EHC Wetzikon beinahe die volle Punktzahl gesichert. Knapp zehn Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit brachte Thomas Mettler sein Team erneut in Führung. Für Mettler war es das zweite Tor der Partie, nicht aber die Entscheidung.

In der 59. Minute schmuggelten sich die Pikes dank Dimitri Malgins drittem Treffer des Spiels mit dem 5:5 doch noch in die Verlängerung. Die Thurgauer spielten zu diesem Zeitpunkt bereits ohne Goalie.

Über weite Strecken der Partie hatte sich das Heimteam komplett zurückgezogen und quasi in der eigenen Zone verbarrikadiert. In der Offensive waren die Pikes harmlos – ausser in Überzahl. Drei der fünf Tore erzielten sie denn auch mit einem Mann mehr auf dem Eis.

Die Wetziker waren derweil sehr häufig in Scheibenbesitz. Sie hatten läuferische und spielerische Vorteile, waren in der Offensive aber zu unpräzise und zu wenig kaltblütig. Denn trotz ihrem durchzogenen Auftritt hätten sie noch immer genügend Chancen gehabt, die Partie zu gewinnen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns