Ein Punkt als Laupner Trostpflaster
Sechste Niederlagen in Serie
Momentan will es einfach nicht: Die Laupner NLA-Frauen sind gegen Berner Oberland nicht das schlechtere Team, verlieren aber 3:4 nach Verlängerung.
Die Laupner NLA-Frauen finden weiter nicht aus dem Tief. Wobei man das präzisieren muss. Die Laupnerinnen kassierten am Sonntag auswärts gegen Berner Oberland zwar ihre sechste Niederlage am Stück. Das Spiel aber hätte geradeso gut auf die Seite der Oberländerinnen kippen können.
Doch in den entscheidenden Momenten fehlt dem Team von Trainer Yves Kempf momentan auch etwas das nötige Glück. So trafen die Laupnerinnen in der Verlängerung lediglich die Latte. Nur wenige Sekunden später verloren sie in der Angriffsauslösung den Ball und kassierten daraufhin das entscheidende Gegentor zum 3:4 durch die erst 15-jährige Norina Reusser.
Der eine Punkt, den sich der UHC Laupen sicherte, war verdient. Aber halt auch nicht mehr als ein Trostpflaster.
Die Laupnerinnen starteten wacher als der Gegner, gingen früh durch Hanka Lackova in Führung und waren über längere Zeit das bessere Team. Sie schafften es aber nach dem zwischenzeitlichen 2:0 von Sina Hofmann (26.) trotz einigen Möglichkeiten nicht, das dritte Tor zu erzielen. Es wäre wohl die Vorentscheidung gewesen.
Der Ablenker zum Rückstand
Doch anstatt davonzuziehen, verspielten die Gäste in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels ihre Führung wieder. Und es kam für die Laupnerinnen noch schlimmer, gerieten sie in der 46. Minute doch erstmals in Rückstand. Lucie Rezacovas Schuss war noch von einer Laupner Verteidigerin leicht abgelenkt worden.
Rund sechs Minuten vor Schluss erzielte Yara Hofmann mit einer feinen Einzelleistung das 3:3. Kurz darauf bot sich Laupen im Powerplay die Chance, erneut in Führung zu gehen. Doch die Gäste liessen sie verstreichen und traten die lange Heimreise letztlich als Verliererinnen an.
