Riders dürfen lange hoffen
Auf Augenhöhe gegen Winterthur
Die Floorball Riders halten das Spiel gegen die Red Ants Winterthur bis in die Schlussphase hinein offen. Sie lassen beim 3:6 aber zu viele Chancen liegen.
Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti können derzeit nicht mehr an ihre Leistungen anknüpfen, die sie vor der Länderspielpause gezeigt hatten. Mit dem 3:6 gegen die Red Ants Winterthur kassierten die Oberländer NLA-Frauen die zweite Niederlage in Serie.
In der Tabelle ist das Team des Trainerduos Nicola Saluz und Philipp Düsel auf den zweitletzten Platz abgerutscht. Düsel machte den erfolglosen Ausflug nach Winterthur primär an zwei Gründen fest.
Er bemängelte die Stellungsfehler seiner Equipe und sprach von einer «unzureichenden Effizienz» in der Offensive.
Die Riders durften in der Partie, in der beide Teams zu vielen Torchancen kamen, lange auf ein Erfolgserlebnis hoffen. In der 50. Minute erzielte Iris Brünn nach einer schönen Kombination den Anschlusstreffer zum 3:4.
Doch nur kurz darauf liefen die zu weit aufgerückten Riders in einen Konter und kassierten das vorentscheidende 3:5. Das 3:6 kassierten sie dann, als sie alles auf eine Karte setzten und mit einer zusätzlichen Feldspielerin anstelle ihrer Torhüterin angriffen.
Eine Seltenheit: drei gegen null
Zuvor hatten die Oberländerinnen bei gleich mehreren Gegentoren Pech gehabt. Das 1:3 (43.) war gar ein Eigentor. Die finnische Verteidigerin Annika Hautojärvi lenkte einen Winterthurer Weitschuss mit der Schaufelspitze unhaltbar ab.
Für die Riders trafen derweil neben Brünn auch Simea Monhart, die einen Penalty souverän verwertete, und Michelle Schär. Letztere schloss dabei einen Gegenstoss ab, bei dem gleich drei Riders-Spielerinnen allein auf weiter Flur Richtung Winterthurer Tor stürmten.
