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Dübendorf feiert einen Kantersieg

Erstligist EHC Dübendorf wahrt mit dem deutlichen 9:2-Erfolg gegen Herisau seine weisse Weste.

Nach einem torlosen ersten Drittel gelangen den Dübendorfer in Herisau gleich neun Tore.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Dübendorf feiert einen Kantersieg

Den Gegner überrannt

Der EHC Dübendorf hat in Herisau zwar etwas Anlaufschwierigkeiten. Einmal in Fahrt gekommen, trifft er aber gleich neunmal und siegt deutlich 9:2.

Gegen den Tabellenvorletzten Herisau hat der EHC Dübendorf auswärts seine Pflicht souverän erfüllt. Der Leader setzte sich bei den Appenzellern gleich 9:2 durch. Der Glattaler Erstligist hat mit dem deutlichen Sieg nicht nur seinen Platz an der Sonne verteidigt, sondern auch die weisse Weste gewahrt. Für den Absteiger aus der MHL war es der siebte Sieg hintereinander.

Das Team von Trainer Reto Stirnimann gewann auch in dieser Höhe verdient. Wie gross die Differenz der zwei Mannschaften letztlich war, zeigt allein die Tatsache, dass alle neun Dübendorfer Tore innerhalb von nur rund 35 Minuten fielen. Bis zur ersten Pause vermochten die Herisauer das torlose Unentschieden zu verteidigen.

EHCD-Trainer Stirnimann sagte in seiner Analyse: «Wir haben zwei gute Drittel gehabt. Hätten wir von Anfang an so gepowert wie nachher, hätten wir durchaus noch mehr Tore erzielen können.»

Einfacher ist besser

In den ersten zwanzig Minuten kam der Tabellenführer nicht wirklich auf Touren. Einerseits darum, weil er sich viele Scheibenverluste und Ungenauigkeiten im Aufbau leistete. Was es schwierig für den EHCD machte, überhaupt zu Chancen zu kommen.

Andererseits agierte Herisau im Startdrittel in der eigene Zone sehr diszipliniert. Nach der ersten Pause spielten die Dübendorfer einfacher. Sie spielten die Scheibe nun schneller in die Tiefe, setzten nach und erhöhten den Druck.

Doch der EHCD brauchte ein Powerplay, um den Knoten zu lösen. In der 24. Minute brachte Jari Allevi die Gäste in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken hielten die Dübendorfer den Druck aufrecht und legten drei weitere Treffer nach.

Eine Sekunde vor der Sirene kassierte der EHCD völlig unnötig noch das erste Gegentor. «Da waren wir mit dem Kopf schon in der Pause», kommentierte Stirnimann trocken.

Herisau geht die Luft aus

Allfällige Hoffnungen des Gegners erstickten die Glattaler sehr schnell. Innerhalb von nur 19 Sekunden zogen sie im Schlussabschnitt auf 6:1 davon. Bald einmal ging den nur mit drei Sturmlinien agierenden Herisauer die Luft aus. Die weiterhin beschwingt nach vorne spielenden Gäste nützten das aus und feierten letztlich einen Kantersieg.

Neun verschiedene Dübendorfer Spieler trafen dabei. Lediglich das Führungstor erzielte der EHCD im Powerplay. Die Leistung stellte Stirnimann denn auch zufrieden. Dennoch sagt er: «Es gibt schon noch Bereiche, in denen wir uns verbessern und cleverer sein können.»

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