Gmelin gibt überraschend ihr Comeback
Ustermerin peilt Olympia 2024 an
Anfang Januar und nach dem tragischen Tod ihres Partners und Trainers Robin Dowell zog Jeannine Gmelin einen Schlussstrich. Nun hat sie sich umentschieden.
Das kommt überraschend: Die im Januar abgetretene Ruderin Jeannine Gmelin kehrt in den Spitzensport zurück. Das Ziel der 33-jährigen Ustermerin ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Für die Skifferin wären es nach Rio und Tokio die dritten Sommerspiele.
Gmelin schreibt zu ihrem Schritt: «Ich sehe es nicht als Comeback, sondern als Weiterentwicklung mit einer neu entdeckten Tiefe und einem anderen Verständnis für meinen Sport und mich selbst.»
Gmelin hatte in ihrer ersten Karriere das Schweizer Frauenrudern auf eine neue Ebene gehoben. 2017 wurde sie Weltmeisterin, insgesamt holte sie vier EM- und zwei WM-Medaillen. 2018 wurde Gmelin Europameisterin.

