Kuhn setzt auf eine simple Taktik
Gibswiler an der Quer-EM
Kevin Kuhn packt die Europameisterschaften in Frankreich völlig entspannt an. Obwohl er am starken Resultat aus dem Vorjahr gemessen wird.
Erst wenige Wochen ist die Quersaison alt. Nur ein Weltcup-Rennen hat der Gibswiler Kevin Kuhn bisher absolviert. Und schon folgt ein früher Höhepunkt.
Zumindest auf dem Papier. Denn allzu viel Gewicht einräumen will der beste Schweizer Querfahrer der EM im Nordwesten Frankreichs nicht. Priorität geniessen für ihn der Weltcup und die belgische Superprestige-Serie.
Kuhns Ansatz für das EM-Eliterennen vom Sonntag in Pontchâteau: «Mal fahren und sehen, was passiert.»
An der EM 2022 klassierte sich Kuhn auf Rang 5. Daran wird der Querprofi, der letzte Saison erstmals aufs Weltcup-Podest fuhr und weiter Richtung Weltspitze vorrückte, nun gemessen. An einem perfekten Tag scheint für ihn jedenfalls vieles möglich.

