Dübendorf zieht früh davon
Deutlich besser als der Gegner
Der EHC Dübendorf hat Delémont im Griff und feiert mit dem 7:1 den nächsten Sieg. Es ist der sechste in Folge.
Dem EHC Dübendorf läuft es weiterhin rund. Der Glattaler Erstligist zeigte daheim gegen Delémont-Vallée einen über weite Teile gelungenen Auftritt. Er siegte deutlich 7:1 und wahrte damit seine weisse Weste.
Nach sechs Runden führt der MHL-Absteiger die Ostgruppe an, erst sieben Gegentore hat er zugelassen. Delémont war zwar ein stärkerer Gegner als zuletzt die Argovia Stars und Reinach. Ein wirklicher Gradmesser aber war das Westschweizer Team nicht.
Den Grundstein zum nie gefährdeten sechsten Erfolg in Serie legte die Mannschaft von Trainer Reto Stirnimann mit drei Treffern schon im Startdrittel, bis zur zweiten Pause hatte der EHCD bereits ein halbes Dutzend mal getroffen.
Das Fazit von Trainer Stirnimann fiel entsprechend positiv aus. «Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt», sagte er. Einziger Wermutstropfen für ihn: «Schade, haben wir im letzten Drittel nicht genau gleich weitergemacht wie zuvor.»
Wenn man nicht mehr muss
Dass das Heimteam im dritten Abschnitt den Fuss etwas vom Gaspedal nahm, war allerdings auch für Reto Stirnimann verständlich. «Wenn man 6:0 führt, hat man nicht mehr denselben Druck und Zwang.»
Zuvor war der EHCD das klar bessere Team gewesen. Nur knapp sechs Minuten lang hielten die Gäste das torlose Remis, ehe Jann Bettinaglio das Heimteam in Führung brachte. Der Stürmer setzte vor seinem trockenen Abschluss mit einer Tempoverschärfung gleich zwei Westschweizer Verteidiger ausser Gefecht.
Die Dübendorfer setzten den Gegner auch in der Folge ständig unter Druck und legten eine anständige Effizienz an den Tag. Der im Slot vergessen gegangene Oliver Steiner (16.) und Lukas Schläppi (18.) praktisch aus derselben Position bauten den Vorsprung der Glattaler noch vor der ersten Pause verdient aus.
Tore fürs Auge
Zu Beginn des Mitteldrittels bot sich den Gästen bei einem Konter eine gute Chance zum Anschlusstreffer. Sie liessen diese allerdings liegen und waren in den nächsten paar Minuten nur noch mit Abwehrarbeiten beschäftigt.
In dieser Phase degradierte der EHCD seinen Gegner mehrheitlich zum Statisten. Und krönte zwei schöne Passstafetten mit Toren.
Beim 4:0 musste der völlig frei stehende Damon Puntus nur noch den Stock hinhalten, um eine flüssige Kombination zu vollenden. Vor dem 5:0 fand Lars-Kevin Spillmann ein verwaistes Tor vor, da Gäste-Goalie Derian Rensch mit Verschieben schlicht nicht mehr nachgekommen war.
Die Dübendorfer erarbeiteten sich auch im Schlussdrittel Möglichkeiten. Lediglich Lukas Schläppi aber nutzte noch eine davon. Kurz nachdem er zum 7:0 (44.) getroffen hatte, platzte derweil die Hoffnung von EHCD-Goalie Noah Paixao auf einen Shutout. Nach einem Fehler seiner Vorderleute musste er sich im Nachschuss bezwingen lassen.
