Er sieht den Wechsel als Weg aus der Sackgasse
Gibswiler Felix Stehli
Felix Stehli fährt nächste Saison weiterhin auf dritthöchster Stufe, aber für ein anderes Team. Die Neuorientierung sieht er als Investition.
Am Dienstag ist Felix Stehli nach Stellenbosch aufgebrochen. Der Zeitpunkt dafür war ideal. In Südafrika kann der Gibswiler dem Schweizer Herbstwetter mit sinkenden Temperaturen entgehen. Und weil er nun seine sportliche Zukunft geklärt hat, kann Stehli die Wochen fern der Heimat unbeschwert geniessen.
Kurz vor der Abreise hat er einen Vertrag beim Team Vorarlberg unterschrieben. Der österreichische Rennstall ist auf Continental-Stufe angesiedelt, also auf dritthöchster Ebene.
Auf dieser war Stehli zuletzt bereits unterwegs. Für den kürzlich 23 Jahre alt gewordenen Fahrer ist der Wechsel also weder Auf- noch Abstieg. Er fühlt sich für den jungen Oberländer dennoch richtig an. «Ich kann mich wohl mehr zeigen, erhalte mehr Chancen», sagt er. Und glaubt, dass die Österreicher ein attraktiveres Rennprogramm bieten werden als sein vormaliger Arbeitgeber.

