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«Pfanni» hat sein Abo verlängert

Vieles spricht dafür, dass der UHC Pfannenstiel erneut zu den Topteams zählt.

Auf der Jagd: Der UHC Pfannenstiel (Colin Feldmann, links) startet mit Ambitionen in die Meisterschaft.

Archivfoto: Christian Merz

«Pfanni» hat sein Abo verlängert

Oberländer Erstligist

Beim UHC Pfannenstiel ist viel Substanz vorhanden – auch dank einem prominenten Zuzug. Das Team dürfte also wieder an der Tabellenspitze mitmischen.

Der UHC Pfannenstiel hatte zuletzt ein Abonnement auf Spitzenplätze. Das dürfte er für die Saison 2023/24 verlängert haben. Von den Gegnern in der Erstliga-Gruppe 2 wird der spielstarke Oberländer Klub jedenfalls erneut zu den Topteams gezählt.

Diesen Anspruch hat man beim UHC Pfannenstiel auch selber, was bei einem Blick auf die jüngere Vergangenheit keine Überraschung ist. «Pfanni» stand zuletzt zweimal hintereinander im Playoff-Final, verlor allerdings beide Male.

Die als verschworene Einheit geltende Mannschaft verfügt weiterhin über viel Substanz im Kader. Zwar haben sie fünf teils langjährige Spieler verlassen. Dafür kann das Team von Trainer Marc Werner neu auf die langjährigen NLA-Akteure Simon Schläpfer und Markus Kulmala zählen.

Beide kamen vom UHC Uster und vergrössern die Fraktion an Ex-Ustermern bei «Pfanni» weiter.

Uster Markus Kulmala gegen GC Claudio Laely, rechts.
Jahrelang tankte sich Markus Kulmala (vorne links) im Dress des UHC Uster durch gegnerische Abwehrreihen, jetzt spielt er für «Pfanni».

Vor allem Kulmalas Zuzug kann mit Fug und Recht als «Hammertransfer» bezeichnet werden. Der seit 2015 in der Schweiz engagierte Finne, der einst als junger Spieler zehn Länderspiele bestritt, sammelte in der NLA über 200 Skorerpunkte. Er musste aus körperlichen Gründen jetzt aber kürzer treten.

Sein oberstes Ziel im neuen Team? «Spass zu haben», sagt Kulmala. Der Stürmer hofft zugleich, dem Team zu helfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. «Und vielleicht auch ein paar Tore zu erzielen.»

Eine Gruppe mit Glamourfaktor

Auf die neue Saison hin hat sich einiges getan in der Erstliga-Gruppe 2. Davos-Klosters, Frauenfeld und Zürisee sind alle nicht mehr da. Dafür treffen der UHC Pfannenstiel und die Glattal Falcons in der am 10. September beginnenden Meisterschaft neu auf NLB-Absteiger March-Höfe sowie den Aufsteiger Uri und Winterthur United.

Nicht wenige Protagonisten gehen davon aus, dass die Teams näher zusammenrücken, nachdem in der letzten Saison eine Dreiklassengesellschaft herrschte. «Pfanni»-Topskorer Florian Nideröst etwa sagt: «Ich erwarte viele sehr enge Spiele, da die Qualität der 1. Liga von Jahr zu Jahr zunimmt.»

Ihren Teil dazu bei tragen jene namhaften Spieler, die aus der Nationalliga oder dem Ausland in die 1. Liga wechseln. Wie eben Markus Kulmala. Oder der ehemalige schwedische Junioren-Weltmeister Isaak Julkunen, der neu für Bassersdorf Nürensdorf aufläuft.

Die grössten Schlagzeilen schrieb indes Bülach mit der Verpflichtung von Christoph Meier. Der Stürmer gilt als einer der erfolgreichsten Schweizer Unihockeyspieler der letzten Jahre. Er hat mit GC mehrere Titel gewonnen und war lange Leistungsträger im Nationalteam.

Im Januar wurde der 30-Jährige vom schwedischen Internetportal Innebandymagazinet gar unter die zehn besten Unihockeyspieler der Welt gewählt.

Jetzt ist er zurück bei seinem Stammklub – und dürfte so manchem Erstliga-Goalie den Angstschweiss auf die Stirn treiben.

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