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Weisslinger Steinstosser holt Unspunnen-Triumph

Urs Hutmacher stiess den 83,5 kg schweren Unspunnen-Stein auf 3,98 Meter – und jubelte.

Keiner stiess den Unspunnen-Stein weiter als er: Urs Hutmacher aus Weisslingen siegte am Unspunnen-Schwinget mit Rekordweite.

Foto: Keystone

Weisslinger Steinstosser holt Unspunnen-Triumph

Hutmacher siegt mit Rekord

Urs Hutmacher aus Weisslingen feiert seinen ersten grossen Sieg mit dem Unspunnen-Stein. Fabian Kindlimann schwang diesmal hingegen nicht vorne mit.

Das Oberland hat einen Unspunnen-Sieger: Urs Hutmacher aus Weisslingen triumphierte im Steinstossen und erzielte dabei gar einen Unspunnen-Rekord. Hutmacher stiess den legendären 83,5 Kilo schweren Unspunnen-Stein in seinem zweiten und letzten Versuch auf 3,98 Meter. Damit blieb der 29-Jährige noch 13 Zentimeter unter dem Schweizer Rekord, der am Eidgenössischen 2004 aufgestellt wurde.

Zum Sieg hätte bereits Hutmachers erster Versuch mit 3,87 Metern gereicht. Seine beiden Finalkonkurrenten Remo Schuler (Rickenbach) und Simon Hunziker (Herznach) übertrafen diese Marke auch in ihrem zweiten Versuch nicht.

Beinahe ein zweiter Oberländer Finalist

Für Hutmacher war es der erste grosse Sieg mit dem Unspunnen-Stein. 2022 war er am Eidgenössischen in Pratteln hinter Remo Schuler Zweiter geworden. Damals erzielte er in der Qualifikation mit 3,84 Metern die Tagesbestweite.

In Interlaken hätte beinahe ein zweiter Teilnehmer aus der Region den Final der besten drei Steinstosser erreicht: Daniel Kranzelbinder aus Egg lag in der Qualifikation nach dem ersten Versuch mit 3,65 Metern auf dem dritten Rang, ehe er noch von Simon Hunziker mit 3,70 Metern auf den vierten Rang verdrängt wurde.

Kindlimann diesmal nicht vorne dabei

Bei seinen bisherigen beiden Unspunnen-Teilnahmen hatte Fabian Kindlimann mit den Rängen 7 (2011) und 5 (2017) geglänzt. Diesmal vermochte der Fischenthaler nicht an diese Leistungen anzuknüpfen. Der einzige Oberländer Teilnehmer beendete den Unspunnen-Schwinget lediglich im 19. Rang mit 53,50 Punkten.

«Es ist nicht schlimm, mal einen Gang zu verlieren, wenn man dafür auch einige gewinnt. Immer nur stellen, bringt einen auch nicht weiter», hatte Kindlimann im Vorfeld gesagt. Nun kassierte er zwar lediglich eine Niederlage (im vierten Gang gegen den Nordwestschweizer Teilverbandskranzer Jan Roth), auf seinem Notenblatt stehen allerdings ganze vier Gestellte.

Den ersten davon im ersten Gang gegen den Berner Eidgenossen Patrick Gobeli, die weiteren drei gegen die Teilverbandskranzer Nando Durrer (Bern), Paul Tornare (Freiburg) und Roman Zurfluh (Luzern). Den einzigen Sieg feierte Kindlimann im zweiten Gang, als er den Berner Lars Zaugg mit der Maximalnote 10 bodigte.

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