So oft lagen wir daneben
Regionalfussball-Tippbilanz
Seit Jahren produziert die Sportredaktion eine Regionalfussball-Beilage und tippt darin, wie die Teams abschneiden. Die Bilanz könnte besser sein.
Der Volltreffer
Auch schon konnten wir diese Kategorie «Die Volltreffer» nennen. Vor einem Jahr beispielsweise freuten wir uns darüber, dass wir gleich viermal völlig richtig lagen. Und auch schon tippten wir gleich sechs Teams auf den richtigen Rang. Doch diesmal ist es halt eben wirklich nur ein Volltreffer:
Doch in der abgelaufenen Saison gelang uns dieses Kunststück nur einmal – bei den Reserven des FC Pfäffikon. Ein Volltreffer, der auch etwas schmerzt: Wir hatten nämlich recht mit der Prognose, dass der FCP 2 als Elftplatzierter absteigen würde.
Die Pfostenschüsse
Knapp vorbei ist auch daneben – wobei diese Tipps eher Schüssen an die Torumrandung gleichen. Bei diesem Trio lagen wir um nur einen Rang falsch:
Während wir die Wetziker und die Effretiker erneut nahe an der Spitze (aber eben auch nicht ganz vorn) sahen, lagen wir bei den Rütner Reserven mit der Prognose richtig, dass sie absteigen würden. Wir hielten sie allerdings doch noch für einen Tick besser, als sie effektiv waren.
Die knapp Verpassten
Nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht: Bei diesen neun Teams lagen wir um zwei oder drei Ränge daneben:
Da gibts nun schon den einen oder andern schmerzhaften – auch wenn die Differenz gar nicht so gross ist. Den FC Greifensee beispielsweise, der sich nach einem Dutzend Jahren in der 2. Liga auf einem Abstiegsrang klassierte. Das Wetziker «Zwei», das nicht knapp über, sondern klar unter dem Strich landete. Oder Glattal Dübendorf – wie die Rütner Reserven übrigens mit sechs Punkten abgeschlagener Letzter.
Die kläglich Vergebenen
Aller schlechten Tipps sind drei: Bei diesem Trio griffen wir um vier oder mehr Ränge daneben.
Der Drittliga-Überflieger der Saison bescherte uns den schlechtesten Tipp: Den FC Wald sahen wir im Abstiegskampf und nicht in der Spitzengruppe. Und der FC Uster verhielt sich sowohl im Guten als auch im Schlechten gar nicht so, wie wir es von ihm erwartet hatten: Das Fanionteam leistete sich wenigstens relativ viele Strafpunkte – sonst wären wir noch stärker danebengelegen. Und die Reserven waren vom prognostizierten soliden Mittelfeldplatz am Ende doch ziemlich weit entfernt.