Das ganz grosse Gefühlskino für den FC Greifensee
Oberländer Zweitligist
Für Greifensee steht am Samstag ganz viel auf dem Spiel. Erneut kann er den Cup gewinnen – gleichentags aber auch aus der 2. Liga absteigen.
Es ist angerichtet. Am Samstag kann der FC Greifensee gegen Witikon nach 2014 und 2018 bei der dritten Finalteilnahme zum dritten Mal den FVRZ-Cup gewinnen.
Und der Zweitligist dürfte erneut von einem starken Anhang nach Kloten begleitet werden. Jedenfalls fahren rund 100 Fans gemeinsam vom Grossriet aus zum Spiel. Die ganz grosse Feier soll dann anschliessend zum Abschied der Goalino-Wirtin im Klubhaus stattfinden.
Wie frenetisch diese dann aber wirklich ausfallen wird, hängt nicht nur vom Greifenseer Abschneiden, sondern auch vom Ausgang des später angesetzten Aufstiegsspiels zur 2. Liga interregional, Bülach - Schattdorf, ab. Dieses dürfte gegen 22 Uhr zu Ende sein.
Können die Unterländer die 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel nicht korrigieren, ist der Abstieg des FC Greifensee definitiv.
Eine weitere Voraussetzung ist zudem, dass der zweite Zürcher Zweitliga-Gruppensieger Dübendorf bei Abtwil-Engelburg nichts mehr anbrennen lässt. Die Glattaler hatten vor Wochenfrist deutlich 3:0 gewonnen.
Ein gutes Effretiker Omen
Am Cup-Samstag in Kloten steht mit den Zweitliga-Frauen des FC Effretikon noch ein weiteres Team aus der Region im Mittelpunkt. Sie treffen vor dem Männer-Final auf das gleichklassige Phönix Seen.
Es ist ein Duell auf Augenhöhe – in den Meisterschaftsvergleichen gab es je ein Sieg für beide Teams. Phönix beendete die Saison auf Platz 6, gleich dahinter folgt der FCE mit nur einem Punkt weniger.
Kann sich der FCE durchsetzen, wäre es der erste Oberländer Frauensieg seit 2014. Der damalige Zweitligist Fehraltorf setzte sich etwas überraschend gegen die favorisierten Blue Stars 2:1 durch. Das Siegtor gelang Natascha Frieden in der 90. Minute.
Diese ist heute übrigens noch immer äusserst treffsicher (11 Saisontore) – und stürmt mittlerweile für Effretikon. Wenn das kein gutes Omen ist.