Champagner und eine wichtige Erkenntnis für Krummenacher
Grütner auf dem Sachsenring
Randy Krummenacher holte in Deutschland seinen zweiten Podestplatz in der MotoE-WM. Und der Oberländer hat etwas Wichtiges gefunden.
Für Randy Krummenacher dürfte das dritte Rennwochenende der MotoE-WM auf dem Sachsenring sehr ermutigend gewesen sein. Auch wenn es für den Oberländer aus dem Grüt mit einer leisen Enttäuschung endete. Nach einem Podestplatz am frühen Samstagnachmittag beendete er das zweite Rennen nämlich auf dem sechsten Rang – was zwar WM-Punkte gab, aber gewiss nicht seinen Erwartungen entspricht.
Der Regen bremste die Aufholjagd
Als das Rennen nach sechs von zehn Runden wegen einsetzenden Regens abgebrochen wurde, hatte Krummenacher nämlich noch alle Chancen auf eine bessere Klassierung. Vom siebten Startplatz aus losgefahren, kämpfte er sich vor und lag in der Spitzengruppe nur acht Zehntel hinter seinem in Führung liegenden Teamkollegen Hector Garzo. Der Spanier siegte – und Krummenacher sagte: «Ich hatte definitiv noch etwas in petto, aber dann kam der Regen, was für mich wirklich etwas Pech war.»
Viel besser lief es dem 33-Jährigen im ersten Rennen. Mit dem 2. Rang holte er sein Saisonbestresultat und den zweiten Podestplatz des Jahrs nach dem 3. Rang zum Auftakt in Le Mans. Knapp acht Zehntel fehlten ihm auf Sieger Jordi Torres – die beiden profitierten auch von Stürzen zweier Konkurrenten in der fulminanten Schlussphase.
«Definitiv etwas gefunden» am Motorrad
«Das erste Rennen lief genau nach meinem Geschmack», sagte Krummenacher. «Es war eine Genugtuung, denn wir haben definitiv etwas gefunden am Motorrad, was mir extrem gut liegt und was ich auch im zweiten Rennen mit der schnellsten Rundenzeit habe zeigen können.»
Das klingt also verheissungsvoll für den weiteren Verlauf der WM, in der Krummenacher nun nach sechs von zwölf Rennen den 4. Rang unmittelbar hinter seinem Teamkollegen Garzo belegt. Die nächsten beiden WM-Läufe stehen am nächsten Wochenende im holländischen Assen auf den Programm. «Da versuche ich am Doppelpodium zu arbeiten», sagt Krummenacher.
