Sie waren erfolgreich – und sollen es nun wieder richten
Sauber-Führungscrew
Wenn Sauber 2026 Audi-Werksteam wird, sind Leute am Drücker, die man in Hinwil schon kennt.
Ziemlich genau 15 Jahre ist es her, als das Hinwiler Sauber-Team den grössten Erfolg seiner Geschichte feierte. Am 8. Juni 2008 fuhr Robert Kubica vor seinem Teamkollegen Nick Heidfeld in Kanada als Erster über die Ziellinie – der Doppelsieg war der Höhepunkt der vier Saisons, in denen der Rennstall als BMW-Sauber nicht mehr nur Punkteränge, sondern Siege und Titel ins Visier nehmen wollte.
Die Erinnerungen an diesen schönen Moment dürften beim einen oder anderen Sauber-Fan dieses Wochenende wieder hochkommen, wenn die Formel 1 in Kanada gastiert. Verbunden mit der leisen Hoffnung, dass es bald wieder um mehr als nur den einen oder anderen WM-Punkt geht. Nicht in dieser Saison, wohl auch nicht in der nächsten. Aber spätestens 2026, wenn Sauber Audi-Werksteam ist.
Für die Transformation sorgt mit Andreas Seidl einer, der schon 2008 dabei war. Damals war er bei BMW-Sauber der Leitende Ingenieur an der Strecke, nun ist er CEO der Sauber Group. Und sorgte in dieser Funktion letzte Woche mit einer Transfermeldung für Aufsehen: Ab 1. September ist James Key Technischer Direktor.

