Dem FC Greifensee fehlt nur noch ein Sieg zum Cup-Triumph
2:0-Sieg gegen Seuzach
In der Meisterschaft kämpft er um den Klassenerhalt, im FVRZ-Cup ist er ganz nahe am Titel: Der FC Greifensee steht im Cup-Final.
2014, 2018 – und 2023? Dem FC Greifensee fehlt noch ein Sieg zum dritten FVRZ-Cup-Sieg der Klubgeschichte. Der Zweitligist setzte sich am Donnerstagabend im Halbfinal gegen den FC Seuzach 2:0 durch und steht im Cup-Final vom 24. Juni in Kloten.
In der Meisterschaft läuft es dem FCG nicht, die Greifenseer stecken im Abstiegskampf, und ihre Bilanz gegen Seuzach in dieser Saison ist mit einer 2:5-Niederlage und einem 3:3-Remis negativ. Im Cup blieb das Team von Trainer Felix Bollmann gegen die Winterthurer nun dank einer guten Defensivleistung ohne Gegentreffer, obwohl die Gäste gerade in der ersten Hälfte bei Standards einige gefährliche Chancen hatten.
Den Sieg eingewechselt
Der FCG, für den Patrick Schmid in der 33. Minute die beste Möglichkeit vor der Pause vergab, schlug nach gut einer Stunde zu: Der von Tobias Niklaus lancierte Severin Burkart reüssierte in der 65. Minute allein vor dem gegnerischen Torhüter – das 1:0 war die Co-Produktion zweier zur Pause eingewechselter Spieler. Und in der 79. Minute fiel das entscheidende 2:0, als David Strebel den Ball nach einem Gestocher im Strafraum über die Linie drückte. «Ein verdienter Sieg in einem harten, aber fairen Spiel», sagte FCG-Assistenztrainer Simon Schaich.
Wird der 24. Juni zum grossen Oberländer Jubeltag?
Gegner im Cup-Final wird der FC Witikon sein. Der Tabellendritte der Zweitliga-Gruppe 1 schlug am Mittwochabend den in der Meisterschaft unmittelbar vor ihm liegenden FC Bülach 4:1. Der 24. Juni könnte sogar zum ganz grossen Oberländer Jubeltag werden. Die Finalteilnahme der Zweitliga-Frauen des FC Effretikon steht schon länger fest.
In beiden Finals der Aktiven ein Klub aus der Region, das gab es zuletzt 2014 mit dem FC Greifensee und den Frauen des FC Fehraltorf. Beide Teams gewannen damals den Cup – womöglich ein gutes Omen.
