Die Riders haben künftig zwei Chefs
Oberländer NLA-Frauen verpflichten Trainer
Nicola Saluz und Philipp Düsel heissen die neuen Trainer der Floorball Riders. Sie teilen sich die Verantwortung.
Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben ihre wichtigste sportliche Position wieder besetzt. Statt wie zuletzt auf einen Cheftrainer und einen Assistenten setzen die Oberländer NLA-Frauen neu auf zwei Co-Headcoaches. Sie verpflichteten Philipp Düsel und Nicola Saluz. Das Duo trainierte letzte Saison die U21-Junioren der Kloten-Dietlikon Jets.
Düsel und Saluz folgen auf Florian Fauser und Stefan Jakob. Der ehemalige NLA-Spieler Fauser führte die Riders nach dem Aufstieg in die NLA die letzten drei Saisons als Headcoach und etablierte sie in der höchsten Liga, Jakob war die vergangenen zwei Jahre sein Assistent.
Fauser und Jakob traten nach Meisterschaftsende im März von ihren Posten zurück.
Nun übernehmen mit Philipp und Nicola zwei neue Gesichter, die motiviert sind, den Weg weiterzugehen.
Sarah Altwegg, Sportchefin
Sportchefin Sarah Altwegg sagt zur Neubesetzung des Trainerpostens, der eine längere Suche voranging: «Wir sind überzeugt, eine sehr gute Lösung gefunden zu haben.» Sie lobt Fauser und Jakob für deren Arbeit. Das Team, das sich zweimal den Ligaerhalt in den Playouts sicherte, habe sich spielerisch entwickelt.
«Nun übernehmen mit Philipp und Nicola zwei neue Gesichter, die motiviert sind, den Weg weiterzugehen.» Altwegg erhofft sich dadurch auch neue Inputs. Positiv für die zwei gleichberechtigten Trainer ist, dass die Equipe grösstenteils zusammenbleibt.
Eine lange gemeinsame Vergangenheit
Finden müssen sich auch die zwei neuen Chefs nicht erst. Sie arbeiten nicht nur als Trainer seit mehreren Jahren miteinander, sondern spielten einst auch gemeinsam. Vor ihrem Trainer-Engagement bei den Kloten-Dietlikon Jets standen Saluz und Düsel vier Jahre lange hinter der Bande von Frauen-B-Ligist Rümlang-Regensdorf.
«Wir sind voller Energie für die herausfordernde Aufgabe und freuen uns auf die Arbeit mit dem Team», lassen sie sich in der Riders-Mitteilung zitieren.
An Arbeit dürfte es ihnen denn auch nicht fehlen – den Floorball Riders fehlten vergangene Saison acht Punkte auf den letzten Playoffplatz.
