Dübendorf lässt Greifensee keine Chance
Klarer 5:0-Erfolg
Der FC Dübendorf gewinnt auch das zweite Zweitliga-Derby der Saison gegen Greifensee 5:0. Damit schliesst der FCD zu Leader Veltheim auf.
Wenn der FC Dübendorf gegen den FC Greifensee spielt, ist es in dieser Saison eine deutliche Angelegenheit. 5:0 gewann der FCD das Auswärtsderby in der Hinrunde, 5:0 siegte er nun auch am Sonntag auf dem Zelgli. Und erneut könnte sich der Derby-Erfolg als wegweisend entpuppen.
Im Herbst war es der erste von fünf Siegen in Serie nach einem sehr durchwachsenen Saisonstart. Und nun haben die Dübendorfer nach Punkten gar zu Leader Veltheim aufgeschlossen. «Jetzt sind wir dort, wo wir hin wollten», sagt FCD-Trainer Luca Ferricchio.
Greifensee hätte auch führen können
Dass der FCD in diese Position kommen würde, darauf hatte die Startphase im Derby noch nicht hingedeutet. Greifensee startete nämlich besser, suchte die Offensive und hätte mit etwas Wettkampfglück bei einem Prellball in Führung gehen können. Per Konter erzielte dann aber Dübendorf den ersten Treffer, als der von Ali Hoti lancierte Ricardo Da Silva allein vor dem Torhüter reüssierte.
«Nach diesem Tor fanden wir den Tritt», sagte Ferricchio. Florent Berisha traf noch vor der Pause per Kopf zum 2:0. «Sie haben ihre Offensivqualitäten», sagte FCG-Assistenztrainer Simon Schaich dazu, «es war ein munteres Spiel bis zur Halbzeit, doch wir verloren die Kontrolle.»
Die Gäste versuchten es in der zweiten Hälfte mit höherem Pressing – und erreichten damit immerhin, dass der FCD erst in der Schlussviertelstunde wieder traf. «Wir setzten im richtigen Moment Nadelstiche», sagte Ferricchio.

Der FCD-Coach freute sich darüber, dass mit Emre Ekinci (75.), Avni Shahinaj (80.) und Joao Pereira (83.) drei Einwechselspieler für die weiteren Tore sorgten. «Wir haben dominiert und das Spiel nicht mehr aus der Hand gegeben, obwohl das 3:0 erst relativ spät fiel.»
Schaich hingegen konstatierte: «Dübendorf war clever und effizient. Wir hätten wohl noch lange weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen.» Als ein positives Zeichen wertete er, dass der FCG auch nach dem fünften Gegentreffer noch probierte, zu Torchancen zu kommen.
Dennoch: Selbstvertrauen haben die Greifenseer nicht gerade tanken können im Hinblick auf den Viertelfinal im FVRZ-Cup vom Dienstagabend gegen Einsiedeln. Den Dübendorfern hingegen gelang die Reaktion auf das torlose Remis vor einer Woche in Herrliberg wunschgemäss. «Einstellung und Intensität haben heute gestimmt», freute sich Ferricchio.
Dübendorf - Greifensee 5:0 (2:0). – Tore: 12. Da Silva 1:0. 32. Berisha 2:0. 75. Ekinci 3:0 80. Shahinaj 4:0. 83. Pereira 5:0.
