Wenn an der WM fast alles möglich ist
Gibswiler Querprofi Kevin Kuhn
Kevin Kuhn ist nach seiner bisher besten Weltcup-Saison weiterhin formstark und frisch. Er traut sich sogar eine WM-Medaille zu – im Bestfall.
Einfach nur dabei sein? Das ist nicht sein Ding. Kevin Kuhn fährt unabhängig vom Rennen und von den Gegnern angriffig, riskiert lieber einmal etwas zu viel als zu wenig. «Ich will zeigen, was ich kann», lautet sein Credo.
Was der Gibswiler darunter versteht, hat man am Sonntag beim Weltcup-Final in Besançon gesehen. Im Rücken des einsamen Führenden Mathieu van der Poel ist Kuhn in der grossen Verfolgergruppe einer der Aktivposten.
In der Schlussphase greift er beherzt an, doch die Energie geht ihm zu früh aus. Statt Zweiter wird er am Schluss Siebter.

