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Die Premiere macht sie nicht ganz glücklich

Natalie Maag hat es als Zehnte in Oberhof erstmals an einer WM in die Top Ten geschafft.

Mit einem starken zweiten Lauf verbesserte sich Natalie Maag an der WM noch auf Platz 10.

Foto: Keystone

Die Premiere macht sie nicht ganz glücklich

Wernetshauser Rodlerin Natalie Maag

Natalie Maag hat es als Zehnte in Oberhof erstmals an einer WM in die Top Ten geschafft. Rundum zufrieden ist sie mit dem Ergebnis trotzdem nicht.

Natalie Maag hat an den Weltmeisterschaften in Oberhof das Einzel-Rennen auf Rang 10 beendet. Die Wernetshauserin fuhr erstmals an einer WM in die ersten zehn.

Dennoch war die Oberländerin, die diesen Weltcup-Winter mit ihrer Konstanz überzeugt, mit dem Ergebnis nicht ganz glücklich. Maag hatte sich mehr erhofft, wie sie zugab.

Deshalb sagte sie nach dem Rennen, das mit einem deutschen Dreifach-Triumpf endete: «Ich brauche jetzt erst einmal ein bisschen Abstand, bis ich mit dem Resultat zufrieden sein kann.»

Das klare Ziel

Nach dem ersten Lauf lag die 25-Jährige auf dem zwölften Zwischenrang, wobei sie nicht wusste, wo sie die Zeit liegengelassen hatte. Mit einem gelungenen zweiten Lauf und der neuntbesten Zeit verbesserte sich Maag in der Rangliste noch um zwei Plätze nach vorne.

Den zweiten Lauf hatte die Olympia-Neunte mit grosser Entschlossenheit angepackt. Und einem klaren Ziel vor Augen. «Ich sagte mir, dass mindestens der zehnte Platz drin liegen muss.»

Am Sprint vom Freitag hatte Maag Rang 9 belegt – besser war sie an einer WM in der nicht-olympischen Disziplin ebenfalls noch nie gewesen.

Für Maag waren es ganz spezielle Titelkämpfe. Die Wernetshauserin bezeichnete sie gar als Heim-WM.

Das hat damit zu tun, dass die seit Jahren dem deutschen Team angegliederte Rodlerin in Oberhof stationiert ist. Sie verbringt viel Zeit im Thüringer Ort.

Und mag die Bahn. Es dürfte denn auch ein kleines Trostpflaster für sie sein, dass ihr im Januar 2022 aufgestellter Bahn-Rekord an der WM nicht geknackt worden ist.

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