Darum bleibt Modes dem EHCW treu
Der Trainer bleibt
Der EHC Wetzikon und Christian Modes verlängern ihre Zusammenarbeit. Was den Trainer motiviert.
Der EHC Wetzikon hat die Trainerfrage für die nächste Saison geklärt. Der Oberländer Erstligist setzt weiterhin auf jenen Mann, der schon jetzt hinter der Bande steht. Er hat den Vertrag mit Christian Modes um eine weitere Saison verlängert.
Modes kam 2019 zum EHCW, vorerst als Assistent. Im Frühling 2021 und nach der Freistellung von Ex-Profi Thomas Nüssli übernahm der Winterthurer die Chefrolle, die er zuvor schon mehr als ein Jahrzehnt lang bei anderen Klubs inne gehabt hatte.
Unter ihm erreichten die Wetziker letzte Saison den Ostschweizer Final, den sie allerdings gegen den späteren MHL-Aufsteiger Frauenfeld verloren. Zwei Runden vor Schluss der Qualifikation liegt der EHCW, der in die höchste Amateurliga aufsteigen will, auf Platz 2. Der Sprung an die Spitze ist noch immer möglich.
Warum er bleibt? Weshalb der Vertrag kurz vor den Playoffs verlängert wurde und was ihm am EHCW besonders gefällt – das sagt Christian Modes:
... über die Gründe, den Vertrag zu verlängern:
«Ich spüre einen grossen Rückhalt. Das Umfeld ist sehr professionell. Und die sportlichen Ziele, die wir haben, finde ich sehr reizvoll. Darauf arbeiten wir hin, das ist motivierend. Ich bin noch immer voller Tatendrang. Was wir zusammen angefangen haben, wollen wir auch beenden.»
... über den Zeitpunkt der Vertragsverlängerung kurz vor Playoff-Beginn.
«Jetzt zu verlängern ist eigentlich völlig normal. Wir hatten ja schon vor Weihnachten erste Gespräche. Wenn die Spieler über ihre Zukunft nachdenken, ist für sie wichtig zu wissen, wer nächste Saison Coach ist. Die erste Frage bei Gesprächen mit eigenen Spielern oder möglichen Zuzügen ist ja immer: Wer ist nächste Saison Trainer?»
... über den EHC Wetzikon.
«Der EHCW ist wie meine zweite Heimat geworden. Man ist füreinander da. Und alle sind gewillt, vorwärts zu kommen. Das fängt beim Vorstand an, geht über den Nachwuchs bis zur 1. Mannschaft. Ich fühle mich hier einfach sehr wohl. Was nicht zu verwechseln ist mit einer Wohlfühloase. Das ist es nicht. Jeder Schritt wird kritisch hinterfragt. Wir wollen uns immer weiter verbessern.»