Innerhalb von 72 Sekunden legen die Dürnten Vikings gegen Lenzerheide-Valbella einen wilden Ritt im Wellental der Emotionen hin. Der 18-jährige Yannic Böhlen rettet die Vikings 26 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung.
Da dauert es wiederum nur 46 Sekunden, bis der Oberländer Zweitligist das entscheidende 6:7 kassiert. Er hat sich den Punkt gegen den Tabellenvierten redlich verdient. Erneut aber muss er eine Niederlage verarbeiten – die siebte in den letzten zehn Partien.
«Das Spiel hat gezeigt, dass die Mannschaft lebt.»
Christian Thiemeyer, Trainer Dürnten Vikings
Sechs Runden vor dem Ende der Qualifikation sind die Wikinger auf Rang 9 und drohen zum zweiten Mal in Folge die Playoffs zu verpassen. Wobei die Teams auf den Plätzen sechs bis zehn mit Ausnahme des abgeschlagenen Letzten Schaffhausen eng beieinander liegen.
Darum herrscht auch keine Hektik bei den Vikings. «Wir sind da, wo wir sind», sagt Christian Thiemeyer gelassen. Der Trainer bezeichnet die Stimmung in der Mannschaft als gut, er schwärmt gar von der hohen Trainingspräsenz. Aus der jüngsten Niederlage zieht er einiges an Zuversicht.

