So brutal kann Unihockey sein. Die Laupner NLA-Frauen brauchten gegen die Floorball Riders im Startdrittel weniger als fünf Minuten, um das erste Oberländer Derby der Saison zu entscheiden.
Nach einer Startviertelstunde, in der sich keines der Teams hatte Vorteile erarbeiten können, zündeten die Laupnerinnen aus dem Nichts den Turbo. Oder wie Laupens Verteidigerin Corina Keller hernach sagte: «Da war der Knopf plötzlich offen.»
Innerhalb von 274 Sekunden schlug Laupen gleich viermal zu, am Schluss gewann das Heimteam deutlich 7:1.
Am Ursprung des Laupner Erfolgs stand die aus Vanessa Kapp, Yara Hofmann und Hanka Lackova bestehende Sturmlinie. Über eine solch dominante Formation verfügten die Riders nicht.
Die erste Sturmlinie des Heimteams beschäftigte die Defensive der Gäste in praktisch jedem Einsatz und war für fünf der sieben Tore verantwortlich. Die danach zurecht zur besten Laupner Spielerin der Partie gewählte Yara Hofmann traf dreimal, Kapp zweimal.

