Diesen Begleiter hätte er gerne möglichst schnell los. Das Pech aber verfolgt Lukas Rüegg in den letzten zwei Jahren hartnäckig. Jochbein, Schulter, Rippen – alles hat er in dieser Zeit gebrochen.
Im Februar musste er sich am Knie operieren lassen, weshalb er erst mit Verspätung zur Saison 2022 starten konnte. Danach wurde der Oberländer Veloprofi innert weniger Monate zweimal von Corona gestoppt. Einmal davon an der Tour de Suisse, nachdem Rüegg in den Etappen 2 und 3 in die Top 20 gefahren war.
Zuletzt vermieste ihm eine Hirnerschütterung den Herbst, die er sich er an der Tour of Bulgaria bei einem Sturz zugezogen hat.
«Niemand stürzt gerne, denn am Boden ist es selten lustig», sagt Rüegg mit Galgenhumor, bevor er wieder ernst wird. «Es ist mental schwierig, wenn man wegen Verletzungen ständig auf Feld 1 zurück muss.»
«Als Sportler lernt man, nach vorne zu schauen und sich das nächste Ziel zu setzen.»
Lukas Rüegg

