Sein Anspruch? So zu planen, dass er in der Schlussphase der Saison noch genügend Energie im Tank hat. Geschicktes Taktieren zwischen Belastung und Erholung ist nötig, bestreitet Kevin Kuhn in den kommenden Monaten doch im Wochenrhythmus kräftezehrende Wettkämpfe – verbunden mit der ganzen Reiserei.
Die wichtigsten Rennserie für den Gibswiler ist der Weltcup. Um die im Kalender 14 Rennen in insgesamt acht verschiedenen Ländern plant er die restlichen Einsätze herum. Wie beispielsweise jene in der belgischen Superprestige-Serie.
«Ich will nicht schon am Anfang der Saison die grossen Reisen machen.»
Kevin Kuhn
Obwohl Kuhns Hauptaugenmerk auf dem Weltcup liegt, lässt er die ersten zwei Rennen sausen. Anders als im Vorjahr verzichtet der 24-Jährige auf die Reise in die USA, wo am 9. Oktober der Startschuss fällt und eine Woche später ein zweiter Weltcup stattfindet.
Er tut das, um den Krafthaushalt zu schonen. Kuhn sagt: «Ich will nicht schon am Anfang der Saison die grossen Reisen machen.» Kommt hinzu: Der beste Schweizer Querfahrer geniesst es, mit kleineren internationalen Rennen in der Heimat, an denen er viele Leute an der Strecke kennt, zu beginnen. Wie das Radcross in Illnau, das er vor eineinhalb Wochen für sich entschied.

