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Es ist ein deftiges Menü, das der EHC Illnau-Effretikon in der ersten Meisterschaftsphase vorgesetzt erhält. Der Oberländer Zweitligist beginnt am Samstag sein Pensum in Uzwil. Und absolviert vier der fünf folgenden Partien auf fremden Eis.
Sein einziges Heimspiel in dieser Phase bestreitet er gegen Schaffhausen – und dürfte Revanchegelüste verspüren. Denn der EIE stolperte letzte Saison als Qualifikationssieger in den Achtelfinals völlig überraschend über die Schaffhauser.
Personelle Spuren hat das schnelle Saisonende keine hinterlassen. Bis auf die Rücktritte der langjährigen EIE-Akteure Nicola und Gabriel Gretler sowie dem gesundheitlich bedingten Abgang von Jonas Bulach blieb das Team zusammen. Mit Robin Reinmann stiess ein starker Stürmer von Erstligist Wetzikon dazu.
«Spielen wir unsere Stärken aus, mischen wir vorne mit.»
Christian Anderegg, Assistenztrainer EIE
EIE-Assistenztrainer Christian Anderegg ist überzeugt: «Spielen wir unsere Stärken aus, mischen wir vorne mit.» Das Ziel: Mit Heimrecht in die Playoffs zu starten.
In diesen werde sowieso eine neue Saison beginnen, sagt Anderegg. Und ergänzt mit einem Blick zurück auf die Achtelfinal-Pleite im Frühling: «Das wissen auch die Spieler.»
Gezwungenermassen neu besetzt hat der Oberländer Klub nach dem Abgang von Trainer Roman Diethelm die Position hinter der Bande. Mit dem 58-jährigen Gianni Dalla Vecchia verpflichtete der EIE einen erfahrenen Mann, der auf fast 20 Jahre Erfahrung als Headcoach bei Erst- und Zweitligaklubs zurückgreifen kann.
Der EIE bestimmt Diethelms Nachfolger
12.02.2022

Eishockey 2. Liga
Nach dem Abgang von Roman Diethelm hat der EHC Illnau-Effretikon den verwaisten Trainerposten wie Beitrag in Merkliste speichern Auf Wiedergutmachung aus ist derweil das zweite Oberländer Team der Gruppe 2. Der EHC Dürnten Vikings, erfolgsverwöhnt und vor drei Jahren noch stolzer Schweizer Meister der 2. Liga, stürzte letzte Saison komplett ab. Ende Oktober trennte er sich gar von Gunnar Hosner, der zusammen mit Christian Thiemeyer das Team führte. Ein Schritt, der letztlich verpuffte.
Die Dürntner beendeten die nach einem pandemiebedingten Unterbruch verkürzte Qualifikation an letzter Stelle. Zur Strafe mussten sie in der Abstiegsrunde ran. Den Ligaerhalt sicherten sich die Vikings indes souverän. Und wollen jetzt beweisen, dass das Abschneiden ein einmaliger Ausrutscher war.
«Wir müssen wieder an uns selber glauben.»
Christian Thiemeyer, Trainer Dürnten Vikings
«Wir müssen wieder an uns selber glauben», sagt Christian Thiemeyer. Der langjährige Vikings-Trainer, der nun den ehemaligen Spieler Mischa Rüegg als Assistenz an seiner Seite hat, fordert in diesem Zusammenhang auch, geduldig zu bleiben.
Die Substanz, um wieder in die Spitzengruppe zurückzukehren, ist bei den Vikings fraglos vorhanden. Trainer Thiemeyer kann weiterhin auf viele erfahrene Spieler zählen. Dazu stiessen einige ganz Junge mittels B-Lizenz zu den Vikings.
Das Ziel der Dürntner ist denn auch selbsterklärend: Sie wollen zurück in die Playoffs.
